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IQB – Gerontopsychiatrierecht

Newsflash v. Lutz Barth

Jahresarchiv 2008 – 2009

 

Auf dem nachfolgenden Link können Sie das Jahresarchiv der Jahre 2008 / 2009 downloaden

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Ginkgo biloba ohne kognitive Wirkung

Quelle: Ärzteblatt.de v. 30.12.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39499/Ginkgo_biloba_ohne_kognitive_Wirkung.htm <<< (html)


Alzheimer-Patienten in Kanada sollen GPS-Sender bekommen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 23.12.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39460/Alzheimer-Patienten_in_Kanada_sollen_GPS-Sender_bekommen.htm <<< (html)

Kurze Anmerkung (L. Barth, 23.12.09):

„Viele Alzheimer-Patienten laufen von zu Hause weg“ und man könnte hinzufügen, auch aus stationären Alteneinrichtungen, sofern hier nicht besondere Fürsorgepflichten gegenüber einem Demenzpatienten wahrgenommen werden.

Auch auf die Gefahr hin, dass zum Ende des Jahres an eine „vitale Diskussion“ unter Pflegerechtlern erinnert wird und sich manche Kollegen mehr oder minder direkt angesprochen fühlen, soll diesseits darauf hingewiesen werden, dass es wohl kaum mit der Lebensqualität der betroffenen Bewohner zu vereinbaren ist, wenn – wie im o.a. Bericht berichtet – ein Demenzpatient nach drei Tagen tot im Schnee aufgefunden wird.

Vgl. dazu den Meinungsstand mit weiterführenden Hinweisen

  • Aufsichtspflichten und Mobilität – ein Gegensatz per se?

v. L. Barth, in

BLOG >>> „Brennpunkt Pflegerecht“ <<<

 

Ferner

  • Nachgehakt: „Aufsichtspflichten“ und „Herausforderndes Verhalten“

v. L. Barth >>> http://www.iqb-info.de/Nachgehakt_Demenz_Herausforderndes_Verhalten_Barth_Mai_2009.pdf <<< (html)

 

Aus der Rechtsprechung insbesondere

  • LG Ulm: Genehmigungspflicht eines Desorientiertenüberwachungssystems: hier Funkchip sowie zum Zurückhalten der Betroffenen in einem Altenzentrum

LG Ulm, Beschl. v. 25.6.2008 (Az. 3 T 54/08)

Das Dokument ist frei zugänglich!

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  • Der Sendechip im Schuh eines Demenzpatienten!

Was war passiert?

Die Betroffene leidet nach dem Ergebnis eines fachpsychiatrischen Gutachten vom  an einer Altersdemenz mit deutlichen Einschränkungen im Bereich der Orientierung, der Auffassung und des Gedächtnisses. Aufgrund dessen kommt es bei der Betroffenen immer wieder zu einer psycho-motorischer Unruhe mit Weglauftendenz. So verlässt die Betroffene immer wieder das Gelände des Pflegeheimes, in dem sie lebt, zum Teil auch nachts. Hierbei ist die Betroffene mehrfach gestürzt und hat sich verletzt. Sie leidet zusätzlich an internistischen Erkrankungen, die eine regelmäßige Indikation erforderlich machen, was im Falle des Weglaufens nicht zu realisieren ist.

Bei dem Betreuer der Betroffenen handelt es sich um ihren Sohn, der u. a. mit dem Aufgabenkreis „Einwilligung in unterbringungsähnliche Maßnahmen„ gem. § 1906 Abs. 4 BGB bestellt worden ist. Schriftsätzlich hat der Betreuer beim Amtsgericht beantragt, für die Betroffene einen Sicherheitschip in ihre Schuhe einlegen zu lassen. Durch diesen Chip wird beim Passieren der Außentüren des Heimes, die mit einer Induktionsschleife ausgerüstet sind, ein Signal ausgelöst. Das Pflegepersonal soll hierdurch in die Lage versetzt werden, die Betroffene zur Rückkehr zu bewegen.

Kurze Anmerkung (L. Barth):

Mit diesem praktischen Fall ist die brisante Frage aufgeworfen, ob sog. Personenortungsanlagen als freiheitsentziehende Maßnahmen einzuordnen sind; sowohl in Rechtsprechung als auch Literatur ist diese Frage umstritten.

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat mit Beschluss v. 19.06.06 (Az. 11 Wx 59/05) sich zu der Rechtsfrage deutlich positioniert und ist zu der Auffassung gelangt, nach der das Einlegen eines Sendechips in den Schuh der Betroffenen noch keine freiheitsentziehende Maßnahme i.S.v. § 1906 Abs. 4 BGB darstellt.

Quelle: OLG Brandenburg >>> zur Entscheidung im Volltext <<< (pdf.)


Von einem neuen Pflegebegriff sollen vor allem Demenzkranke profitieren

Auf der Reformbaustelle Pflege liegt viel Arbeit vor Schwarz-Gelb. Nicht nur das finanzielle Fundament der Sozialen Pflegeversicherung bröckelt. Auch ein neuer Pflegebegriff muss her. Der jetzige gilt als überholt.

v. Thomas Hommel

Quelle: Ärzte Zeitung v. 22.12.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/jahresendausgabe-2009/default.aspx?sid=581845 <<< (html)


Unbemerkte Leiden von Demenzpatienten
Wie erkennt man die Signale?

v. M. Kojer, in MMW-Fortschr. Med. Nr. 51-52 / 2009 (151. Jg.)

Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/fortbildung/cme/uebersichtsarbeiten/content-140859.html <<< (pdf.)

Hinweis:

Zu weiteren Themen im aktuellen Heft >>> http://www.mmw.de/mmw/archiv/content-140853.html <<< (html)


DEMENZ
MDS fordert Verbesserungen für Menschen mit Demenz - Gute Konzepte liegen vor

Demenz ist eine Volkskrankheit. Experten prognostizieren eine Verdoppelung von derzeit 1,2 Mio. Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, auf 2,4 Mio. in den nächsten 20 Jahren. „Deshalb ist es besonders dringlich, dass sich das pflegerische Versorgungssystem auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz einstellt“, so Dr. Peter Pick,  Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS).

Quelle: MDS v. 14.12.09 >>> http://www.mds-ev.de/3377.htm <<< (html)


S3-Leitlinien zu Depression und Demenz

Quelle: Ärzte Zeitung v. 26.11.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=578737 <<< (html)


Ermutigende Ergebnisse: Pflegende Angehörige von Demenzkranken können nachweislich entlastet werden

Am 17. November fand mit rund 100 Teilnehmern die Abschlusstagung des Modellprojektes "Entlastungsprogramm bei Demenz - EDe" in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (bei Koblenz) statt. Das Projekt wurde von 2006 bis 2009 vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) gefördert und im Kreis Minden-Lübbecke (NRW) durchgeführt. Dort nahmen rund 300 Familien, in denen ein an Demenz erkrankter Mensch versorgt wird, an dem Projekt teil. Sie wurden von neun eigens geschulten Pflegefachkräften mehrfach zu Hause besucht, begleitet und beraten. Die Ergebnisse des Projektes wurden jetzt präsentiert. >>> weiter

Quelle: idw-online v. 18.11.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news344737 <<< (html)


Broschüre zur frontotemporalen Demenz erschienen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 06.11.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38832/Broschuere_zur_frontotemporalen_Demenz_erschienen.htm <<< (html)


Psychiatrie
Da war sie schon gefesselt

v. Katrin Hummel

Quelle: FAZ.net v. 11.10.09 >>> http://www.faz.net/s/Rub02DBAA63F9EB43CEB421272A670A685C/Doc~E1F2F5D36E6AC4311A1134ED1F6C13937~ATpl~Ecommon~Scontent.html <<< (html)


Antidementiva zögern Krankheitsverlauf um bis zu zwölf Monate hinaus

Quelle: Ärzte Zeitung v. 15.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/zertifizierte_fortbildung/default.aspx?sid=570898 <<< (html)


Prävention gegen Demenz kommt nach wie vor zu kurz!

NRW bundesweit Vorreiter bei Information, Beratung und Betreuung

Quelle: KDA, Pressemitteilung v. 14.10.09 >>> http://www.kda.de/news-detail/items/praevention-gegen-demenz-kommt-nach-wie-vor-zu-kurz.html <<< (html)


Mehr Geriatrie-Abteilungen, aber Geriater fehlen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 14.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=570690 <<< (html)


In eigener Sache!
Unsere Anschrift hat sich geändert! Künftig sind wir unter der folgenden Adresse postalisch erreichbar:

Lutz Barth
Sievener Str. 156, 27607 Langen

Die Telefon- und Faxnummer hat sich nicht geändert!

Ihnen weiterhin ein schönes Wochenende gewünscht.

Ihr Lutz Barth, 10.10.09


Wenn Patienten nicht mehr zuhören

Aggressivität, Misstrauen, Unruhe - die Kommunikation mit dementen Patienten ist schwierig. Dabei steigt die Zahl der Erkrankten stetig. Vor allem Hausärzte sind hier gefordert. Damit daraus keine Überforderung wird, braucht es die richtige Gesprächsstrategie.

v. Ursula Armstrong

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/w_specials/special-arzt-patient/article/567171/wenn-patienten-nicht-zuhoeren.html <<< (html)


Wie verstehe ich Demenzkranke besser?

„Die Stärken von Demenzkranken fördern und ihnen Erfolgserlebnisse verschaffen, das ist das Ziel des neuen Betreuungskonzeptes "Tandem" der Gerontopsychologin Dr. Julia Haberstroh, Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Gerontopsychiatrie des Klinikums der Goethe-Universität in Frankfurt.“

v. Sabine Schiner

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=569070 <<< (html)


LSG Hessen: Betreuungsleistungen für psychisch Kranke ohne Pflegestufe

Das Hessische Landessozialgericht weist auf Änderung der Rechtslage hin!

LSG Hessen, Urt. v. 27.08.09 (Az. AZ L 8 P 35/07)

Demente oder psychisch erkrankte Versicherte, die hinsichtlich Körperpflege, Nahrungsaufnahme und Mobilität noch weitgehend selbstständig sind, werden regelmäßig nicht in Pflegestufe 1 eingestuft. Sie erhalten daher trotz des hohen Aufsichts- und Betreuungsbedarfs kein Pflegegeld. Allerdings habe der Gesetzgeber den Anspruch auf Erstattung von Betreuungskosten erweitert. Hierauf wies der 8. Senat des Hessischen Landessozialgerichts in einem heute veröffentlichten Urteil hin. >>>

Quelle: LSG Hessen, Mitteilung Nr. 23/09 v. 06.10.09 >>> http://www.lsg-darmstadt.justiz.hessen.de/irj/LSG_Darmstadt_Internet?rid=HMdJ/LSG_Darmstadt_Internet/sub/81d/81d700ea-27aa-2421-f012-f31e2389e481,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm <<< (html)


Tipps fürs Gespräch mit Demenzkranken

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxisfuehrung/default.aspx?sid=567172 <<< (html)


Alzheimer offenbar bei Op übertragbar

„Ein Grund mehr für Hirnchirurgen, ihre Instrumente zu sterilisieren: Alzheimer kann infektiös sein, zumindest wenn man Beta-Amyloid aus Alzheimer-Plaques ins Gehirn überträgt. Ob jedoch eine Therapie gegen Beta-Amyloid reicht, um die Krankheit zu verhindern, wurde auf dem DGN-Kongress von Experten bezweifelt.“

v. Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=567683 <<< (html)


Neuer Bluttest für Alzheimer

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 05.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=569227 <<< (html)


Demenz: Plädoyer für gemeinsame Behandlungspfade

Die Versorgung von Demenzkranken gewinnt in der alternden Gesellschaft an Bedeutung. Ärzte- und Patientenvertreter plädieren für eine bessere Vernetzung der Angebote. Doch die Anreize fehlen dafür.

v. Angela Mißlbeck

Quelle: Ärzte Zeitung v. 01.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=568280 <<< (html)


Demenz: Hausärzte behalten Schlüsselrolle

Ergebnisse der IDA-Studie vorgestellt / KBV-Vertragswerkstatt entwickelt neues Versorgungsmodell

Quelle: Ärzte Zeitung v. 01.10.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=568434 <<< (html)


KBV für neue Versorgungskonzepte bei Demenzerkrankungen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 29.09.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38297/KBV_fuer_neue_Versorgungskonzepte_bei_Demenzerkrankungen.htm <<< (html)


In eigener Sache

Sehr verehrte UserInnen.

Der "technische Umzug" hat bestens geklappt und wie gewohnt können wir Ihnen daher unter dem heutigen Tage den aktuellen Newsletter online präsentieren. Die IQB - Webseiten können daher täglich wieder gepflegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Lutz Barth – IQB, 30.09.09


Demenzkranke und die Wahl - Sorge vor Manipulation

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 24.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=567518 <<< (html)
 

Hinweis:

Vgl. dazu einführend Wahlrecht und Demenz

Quelle: Dr. Dr. med. Herbert Mück >>> http://dr-mueck.de/Wissenschaftsinfos/Eigenes/Demenz_Wahlrecht.htm <<< (html)
 

Mobile Wahllokale helfen Demenzkranken: 

«Ich wähle wie immer Adenauer»

Quelle: netzeitung.de v. 21.09.09 >>> http://www.netzeitung.de/wissenschaft/1468879.html <<< (html)


Neurologen kritisieren den IQWiG-Bericht zu Memantine

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/567504/neurologen-kritisieren-iqwig-bericht-memantine.html <<< (html)


Wird Alzheimer-Test bald offiziell empfohlen?

Quelle: Ärzte Zeitung v. 23.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/567206/alzheimer-test-bald-offiziell-empfohlen.html <<< (html)


„Geldprobleme“ als Alzheimer-Warnsignal

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.09.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38212/Geldprobleme_als_Alzheimer-Warnsignal.htm <<< (html)


Hotline für Ärzte zum Thema Demenz startet

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.09.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38200/Hotline_fuer_Aerzte_zum_Thema_Demenz_startet.htm <<< (html)


Nur vergesslich oder schon dement?

In seinem neuen Buch erklärt der Frankfurter Geriater Prof. Johannes Pantel, wie man Demenz aktiv vorbeugen kann

Quelle: idw-online v. 18.09.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news334514 <<< (html)


NRW bewegt: Bewegungsaktionen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen Sportliche Betätigung kann Demenz vorbeugen und herauszögern

 Quelle: KDA, Pressemitteilung v. 17.09.09 >>> http://www.kda.de/news-detail/items/nrw-bewegt-bewegungsaktionen-fuer-menschen-mit-demenz-und-ihre-angehoerigen.html <<< (html)


Alzheimer Demenz: Nur von wenigen Therapien können Patienten nachweislich profitieren

Cholinesterasehemmer und Ginkgo können einige Symptome lindern / Nichtmedikamentöse Ansätze sind zuwenig untersucht / Forschungsförderung deutlich verstärkt

Quelle: IQWiG, Mitteilung v. 10.09.09 >>> http://www.iqwig.de/index.911.html <<< (html)


Alzheimer wird durch Infektionen beschleunigt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.09.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=564581 <<< (html)


Gen schützt vor Morbus Alzheimer

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.07.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/38003/Gen_schuetzt_vor_Morbus_Alzheimer.htm <<< (htm)


Alzheimer-Tests brauchen einheitliche Standards

Quelle: Ärzteblatt.de (Dtsch Arztebl 2009; 106(34-35): A-1642) >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65708 <<< (html)


Neues Institut für Demenzprävention in Homburg eröffnet

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 25.08.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=562592 <<<


Höhere Schulbildung schützt vor Alzheimer

Quelle: Ärzte Zeitung v. 13.08.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=562006 <<< (html)


Alzheimer-Frühtest noch nicht für Praxis geeignet

Quelle: Ärzte Zeitung v. 10.08.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=561563 <<< (html)


Biomarker identifizieren Patienten mit Alzheimer-Risiko

Quelle: idw-online v. 06.08.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news328573 <<< (html)


Baden-Württemberg unterstützt Hilfen für Demenzkranke

Weit über 300 Projekte werden vom Land gefördert

Quelle: Ärzte Zeitung v. 05.08.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=560957 <<< (html)


Interview

Volumetrische Bildgebung ergänzt Demenz-Diagnostik

Dr. Philipp Thomann sieht die volumetrische Bildgebung als zusätzliches Diagnostikwerkzeug.

Quelle: Ärzte Zeitung v. 31.07.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=560185 <<< (html)


Literaturrezension

Plunger, Sibylle

Patientenautonomie und Willensfreiheit im Umfeld der Gerontopsychiatrie

Über die praktische Realisierbarkeit philosophischer Denkansätze in der Medizin

Reihe: 
Treffpunkt Philosophie  Band 6
Erscheinungsjahr: 2007
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2007. 476 S., zahlr. Tab.
ISBN 978-3-631-55866-9  br.

Das Buch von Sibylle Plunger, das ich hier anzuzeigen übernommen habe, wurde im Februar 2006 als Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angenommen.

Neu gewonnene Erkenntnisse wurden nach diesem Zeitpunkt von der Autorin entsprechend in den Text eingearbeitet, der mit seinen Gesamtseiten von 476 Seiten ein rundweg gelungenes und in die Tiefe gehendes Werk darstellt.

Die vorrangigen Ziele, die sich die Autorin selbst in ihrer Dissertation gesteckt hat, sind mehr als erfüllt worden: der zentrale Begriff der Autonomie – ausgehend von den moralphilosophischen Lehren Kants – wird gekonnt entfaltet, um sich dann in einem ganz entscheidenden dritten Teil der Arbeit der Autonomie der Willensfreiheit im Kontext der Medizin und damit ausgewählten Grundpositionen der angloamerikanischen und deutschsprachigen Ethikdebatte zu widmen.

Das Werk besticht hier durch eine fundierte Darstellung einzelner Denkansätze großer Philosophen und Ethiker, so dass die interessierte Leserschaft zur eigenen kritischen Reflexion inspiriert wird; es liefert Impulse für eine ganz zentrale Wertedebatte, die derzeit nach wie vor lebhaft geführt wird und insofern Raum für weitere Überlegungen bietet. Dies ist freilich nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass in dem Werk nicht „alle“ Denkansätze illustriert werden konnten, da ein solches Unterfangen letztlich das Werk insgesamt „gesprengt“ hätte und im Übrigen die Autorin die Dichotomie (sie spricht von „zwei Polen“) individualethischer Entscheidungen und den gemeinschaftlichen Wertvorstellungen vor dem Hintergrund der Alterspsychiatrie als ganz konkretes Anschauungsmodell problematisiert hat.

Bereits in dem Vorwort weist die Autorin wohl nicht zu Unrecht darauf hin, dass „die Autonomie des Menschen ganz besonders dann (gefährdet ist), wenn geistige Beeinträchtigungen bewusstes und zielgerichtetes Handeln und Entscheiden sehr erschweren oder gar völlig unmöglich werden lassen. Daher zählt gerade die Gerontopsychiatrie zu jenen hochbrisanten Gebieten in der Medizin, welche sich in der Realität in einem permanenten Spannungsfeld von Freiheit, Autonomie und Zwang bewegen.“

Folglich widmet sich die Autorin – beginnend mit dem IV. Kapitel – Das Alter – Besonderheiten eines Phänomens – dem brisanten Gebiet der Gerontopsychiatrie und verabsäumt hier nicht, zugleich auch die entsprechenden Entwicklungslinien zu skizzieren.

Die Leserschaft wird auf eine „Reise“ mitgenommen, die sich durch einen fundierten Streifzug durch die Welt der Geriatrie, Gerontologie und schließlich der Gerontopsychiatrie (Kapitel V) charakterisieren lässt und in der zugleich die Spannungsfelder offenbart werden, um dann im VI. Kapitel am Beispiel dreier ausgewählter Staaten die Versorgungsstrukturen kritisch in den Blick zu nehmen.

Im Kapitel VII. werden dann einige der aufgeworfenen philosophischen Kernfragen aus der Perspektive der alterpsychiatrischen Alltagsrealität beleuchtet und Szenarien künftiger Entwicklungsmöglichkeiten entwickelt. Hierbei ist sich die Autorin bewusst, dass ein Blick in die Zukunft nicht einfach – wenn nicht gar unmöglich – ist und von daher stellt sie neun Thesen für eine länderübergreifende (Deutschland, Österreich und Italien) „praktische“ Autonomiebeförderung vor, die es gilt, auch im weiteren Diskurs zu würdigen.

Unmittelbar an die Thesen schließen dann die Erörterungen über die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzbarkeit theoretischer philosophischer Denkansätze für den Praxisbereich an, die in den ersten Kapiteln des Buches vorgestellt und von der Autorin reflektiert worden sind.

Was also wäre auch meiner Sicht als Fazit zu ziehen?

Ein sehr gelungenes Werk, dass zeitweilig aufgrund der Kontextualisierung mit der historischen Entwicklung der Patientenautonomie und der „Willensfreiheit“ den Charakter eines Lehrbuches annimmt, aber letztlich in allen Kapiteln dem Ziel verpflichtet ist, sich den Fragen einer praktischen Realisierbarkeit philosophischer Denkansätze in der Medizin anhand der Gerontopsychiatrie zu nähern.

Das Buch ist uneingeschränkt zum Lesestudium zu empfehlen: „Nicht zuletzt lässt die betont interdisziplinäre Ausrichtung dieser Arbeit ein facettenreiches Bild der philosophischen Begründungsversuche der Patientenautonomie entstehen.“

Diesem entlehnten Zitat aus dem Präsentationstext auf der Rückseite des Buches schließe ich mich vorbehaltlos an, zumal hier in der Tat der spezifische Akzent auf die Philosophie gelegt wurde.

Dies zu betonen ist mir insofern besonders wichtig, weil hier die Philosophie nicht (!) mit einer „Verfassungsinterpretation“ verwechselt wird. Dies ist der Autorin besonders hoch anzurechnen, weil dies im „Kulturkampf“ über ganz zentrale Werte leider nicht immer der Fall ist.

Dass die Autorin in ihrer Arbeit hier ein rechtes Augenmaß für die Thematik hat walten lassen, zeigt denn auch ein Blick in das Literaturverzeichnis, denn auch dieses spiegelt die Zentriertheit ihres Anliegens wider, uns an den philosophischen Perspektiven der Gerontopsychiatrie teilhaben zu lassen, ohne sich hierbei in die Tiefen (und manchmal auch Untiefen) verfassungsrechtlicher Implikationen der Patientenautonomie begeben zu haben.

Ein Werk, dass ich gerne empfehle, zumal das Thema unvermindert aktuell ist und von daher erlaube ich mir einen Link auf die entsprechende Seite des Verlages Peter Lang zu setzen, auf der weitere Details zum Buch von Frau Sibylle Plunger enthalten sind >>> http://www.peterlang.com/Index.cfm?vLang=D&vSiteID=4&vSiteName=BookDetail%2Ecfm&VID=55866& <<< (html)

Lutz Barth, 26.07.09


EU will enge Kooperation gegen Alzheimer

Quelle: Ärzteblatt.de v. 22.07.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37443/EU_will_enge_Kooperation_gegen_Alzheimer.htm <<< (html)


Nationales Demenzzentrum: Einzigartig in Europa

v. C. Rose, in Dtsch Arztebl 2009; 106(28-29): A-1450

Quelle: Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=65369 <<< (html)


Worpsweder Rechtgespräche zur Medizin & Pflege

 

Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Flyer zur Reihe Worpsweder Rechtsgespräche zur Medizin &. Pflege >>> Veranstaltungsprogramm 2009/2010 <<<


Alzheimer nach Immunglobulintherapie seltener

Quelle: Ärzteblatt.de v. 21.07.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37418/Alzheimer_nach_Immunglobulintherapie_seltener.htm <<< (html)


Soll man Patienten mit Demenz über ihre Erkrankung aufklären?

Arzt-Patienten-Verhältnis | Die Frage der Information von Demenzpatienten über ihre Krankheit ist gerade in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend ins ärztliche und wissenschaftliche Interesse gerückt, nicht zuletzt auch aufgrund der verbesserten Frühdiagnostik und der Entwicklung krankheitsmildernder Therapiestrategien. Für Sie beleuchten zwei Experten die Hintergründe, Probleme und mögliche Lösungen. >>> weiter

Mit freundlicher Genehmigung des MED.KOMM. Verlags können wir hier auf den Beitrag PRO &. CONTRA in der Zeitschrift DNP (Der Neurologe &. Psychiater) 07/2009 im Original verweisen.

Quelle: Zeitschrift DNP (Der Neurologe &. Psychiater) 07/2009

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Webseite der renommierten Fachzeitschrift

>>> Der Neurologe &. Psychiater <<<


Morbus Alzheimer: Eröffnung des genetischen Risikos wird meist verkraftet

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.07.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37383/Morbus_Alzheimer_Eroeffnung_des_genetischen_Risikos_wird_meist_verkraftet.htm <<< (html)


"Alzheimer-Diagnose fällt Ärzten oft schwer"

Die Betreuung Demenz-Kranker und ihrer Familien kostet viel Kraft und Zeit. Dafür fehlen Ärzten oft die Ressourcen, kann der Neurologe Dr. Stefan Ries anhand einer Haus- und Fachärztebefragung belegen. >>> weiter

Quelle: Wyeth.de, Mitteilung v. 04.06.09 >>> http://www.wyeth.de/News_Presse/News_Details.aspx?newsid=550852 <<< (html)


Sollen Demenzpatienten über ihre Erkrankung aufgeklärt werden?

Fragen der Information von Demenzpatienten über ihre Krankheit sind vermehrt in den letzten Jahren in den ärztlichen und wissenschaftlichen Fokus gerückt worden. >>> weiter

Wie denken Sie darüber? Wenn Sie mögen, können Sie hierzu gerne in unserem BLOG einen Kommentar abgeben.

im BLOG Brennpunkt: Pflegerecht

 BLOG >>> Zum Beitrag <<<


Studie: Demenzrisiko für glückliche Paare geringer

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 09.07.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=557331 <<< (html)


Immer noch aktuell (!?)

Volkskrankheit Demenz
Wie die Politik das Demenzdrama verharmlost

v. G. Held

Quelle: Welt online v. 19.07.08 >>> http://www.welt.de/politik/article2227793/Wie_die_Politik_das_Demenzdrama_verharmlost.html <<<

Kurze Anmerkung (L. Barth, 09.07.09):

Der Artikel ist insofern lesenswert, als dass er vielleicht zur weiteren Diskussion beitragen kann. Er polarisiert und so manche These muss „verdaut“ werden. Freilich wird dieser Artikel bei denjenigen, die unermüdlich die Demenz mit dem Gestus der Wissenden „verklären“, mehr als nur Unbehagen ausgelöst haben, gerät doch die Vision einer scheinbar „heilen Welt“ ins Wanken.

Lesenswert hierzu auch die Kommentare; ein Auszug hieraus:

„Ein sehr guter Artikel. Vielen Dank! Als jemand, der einen Alzheimerkranken in der Familie hat, habe ich die Verharmlosung der Krankheit längst satt. Von wegen "reiches Innenleben der Demenzkranken" oder "Glück", dass die Patienten angeblich empfinden. Jeder, der einmal einen aggressiv gewordenen Demenzkranken erlebt hat, dessen Aggressionen sich gegen Mitmenschen richten, von andauernden Beschimpfungen bis zu tätlichen Attacken, kann dem Fazit des Autors, Demenz sei eine "gemeingefährliche Krankheit" nur zustimmen. Es wurde Zeit, dass das mal ausgesprochen wird.“ (so der Kommentar v. C.F. v. 19.07.08)


Das Gefühl, bei Demenz helfen zu können, ist da

Viele Hausärzte sehen Nachholbedarf bei der Demenz-Versorgung. Zwei Drittel der Patienten erhalten noch keine angemessene Therapie.

v. J. Stoschek

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.07.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=552430 <<< (html)


Neues pathogenes Agens bei M. Parkinson entdeckt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.07.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=555989 <<< (html)


Privatuni nimmt Demenzversorgung in den Blick

An der Universität Witten / Herdecke ist ab dem Wintersemester ein neuer Studiengang geplant

Quelle: Ärzte Zeitung v. 30.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/default.aspx?sid=555309 <<< (html)


Demenz im Heim - Schlüsselrolle für Hausärzte

Die fachärztliche Versorgung von Heimbewohnern muss dringend verbessert werden. Kann das mit Hilfe von Hausärzten besser funktionieren?

v.  Angela Mißlbeck

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/?sid=554797 <<< (html)


Kliniken auf „Nebendiagnose Demenz“ nicht vorbereitet

Quelle: Ärzteblatt.de v. 24.04.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37093/Kliniken_auf_Nebendiagnose_Demenz_nicht_vorbereitet.htm <<< (html)


Frühindikatoren für Demenz in Studie überprüft

Quelle: Ärzte Zeitung v. 25.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=554646 <<< (html)


BMBF-Forschungsprojekt: Sterbebegleitung von dementen Menschen in Altenhilfeeinrichtungen


Die Evangelische Fachhochschule Nürnberg (EFHN) forscht für mehr Lebensqualität im Alter: Das Forschungsprojekt „Sterbebegleitung von Menschen mit Demenz in stationärer Pflege“ wird von der Förderlinie „Soziale Innovationen für die Lebensqualität im Alter“ (SILQUA) des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“ finanziert.

Quelle: Evangelische Fachhochschule Nürnberg v. 17.06.09 >>> http://www.evfh-nuernberg.de/index_detail.html?news_id=883 <<< (html)


Nationales Demenzzentrum in Bonn eröffnet

Quelle: Ärzteblatt.de v. 23.06.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/37067/Nationales_Demenzzentrum_in_Bonn_eroeffnet.htm <<< (html)


Patientenverfügung und Demenz

v. Lutz Barth, 19.06.09

im BLOG Patientenverfügung und Patientenautonomie – Über den mündigen Patienten!

 BLOG >>> Zum Beitrag <<<


Alte Möbel wecken Erinnerungen bei Demenz-Kranken

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 16.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=553234 <<< (html)


Schutz vor Demenz mit Östrogen-Substitution

Es mehren sich die Hinweise, dass Hormonersatz nach der Menopause neuroprotektiv wirkt. Allerdings ist das Brustkrebsrisiko langfristig erhöht.

v. Professor J. Matthias Wenderlein

Quelle: Ärzte Zeitung v. 16.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=548079 <<< (html)


Die Pflege von Demenzkranken mit neuesten Forschungsergebnissen verbessern und erleichtern

Quelle: idw-online v. 09.06.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news319357 <<< (html)


Neue Erkenntnisse über die Verbreitung der Alzheimerkrankheit im Gehirn

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=552351 <<< (html)


Forscher warnt: Ärzte gefährden mit Arznei Demenzkranke

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=552205 <<< (html)


Kassen werten arbeitslose Helfer für Demenzkranke als Erfolg

Quelle: Ärzteblatt.de v. 09.06.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36874/Kassen_werten_arbeitslose_Helfer_fuer_Demenzkranke_als_Erfolg.htm <<< (html)


Beratung hilft pflegenden Angehörigen

Wie können Demenzpatienten zu Hause besser als bisher versorgt werden? Die IDA-Studie legt erste Ergebnisse vor. Hausärzte reagieren differenziert.

v. Christoph Fuhr

Quelle: Ärzte Zeitung v. 08.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=551778 <<< (html)


Demenzkranke sind häufig fehlversorgt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 04.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/default.aspx?sid=551290 <<< (html)


"Alzheimer-Diagnose fällt Ärzten oft schwer"

Quelle: Ärzte Zeitung v. 04.06.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=550852 <<< (html)


Wie Demenzpatienten besser versorgt werden können

Herausforderung Demenz: In Franken werden Modelle entwickelt, in denen pflegende Angehörige in den Fokus rücken.

v. Christoph Fuhr

Quelle: Ärzte Zeitung  v. 28.05.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=549267 <<< (html)


Gleichgewichtsstörungen häufige Ursache von Stürzen

Quelle: Ärzteblatt v. 26.05.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36715/Gleichgewichtsstoerungen_haeufige_Ursache_von_Stuerzen.htm <<< (html)


Psychotherapie spielt bei älteren Menschen fast keine Rolle

Mindestens jeder zehnte Mensch über 60 Jahren leidet unter einer Depression. Psychotherapie spielt bei älteren Menschen dennoch fast keine Rolle. Von 100 älteren Menschen, die an einer Depression erkranken, erhält nicht einmal ein Patient eine Psychotherapie.

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer, Mitteilung v. 08.05.09 >>> http://www.bptk.de/presse/pressemitteilungen/2419417.html <<< (html)


Neuer Biomarkertest ermöglicht erstmals frühzeitigen Nachweis von Alzheimer-Demenz im Blut

Quelle: idw-online v. 15.05.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news315746 <<< (html)


Neurologen fordern mehr Geld für schwerkranke Patienten

Quelle: Ärzteblatt v. 12.05.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36537/Neurologen_fordern_mehr_Geld_fuer_schwerkranke_Patienten.htm <<< (html)


Leitlinie: US-Geriater finden NSAID im Alter zu riskant

Quelle: Ärzteblatt v. 07.05.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36481/Leitlinie_US-Geriater_finden_NSAID_im_Alter_zu_riskant.htm <<< (html)


Leuchtturmprojekt Demenz

Interview mit Professor Hendrik van den Bussche, Leiter des Leuchtturmprojektes KoVerDem , zum Ordnungsbegriff: Leuchtturmprojekt Demenz - 04. Mai 2009

Bei dem Projekt geht es um Zusammenarbeit von Hausärzten und Pflegediensten in der ambulanten Versorgung von Demenzkranken. Hausärzte und Pflegedienste sollen sich regelmäßig über gemeinsam festgelegte Versorgungsziele austauschen und für aktuelle Probleme abgestimmte Lösungen suchen.

Quelle: BMG >>> Zum Interview <<< (html)


Leuchtturmprojekt Demenz

Interview mit Frau Prof. Adelheid Kuhlmey, Leiterin des Leuchtturmprojektes STI-D , zum Ordnungsbegriff: Leuchtturmprojekt Demenz - 20. April 2009

Ziel des Forschungsprojektes STI-D ist es, Ursachen für “herausforderndes Verhalten“ von Bewohnern mit Demenz zu erkennen und den Fachkräften in Pflegeheimen ein System anzubieten, sich im Gewirr möglicher Ursachen für herausforderndes Verhalten zurecht zu finden.

Quelle: BMG >>> Zum Interview <<< (html)


In einer eigenen Welt

Wenn der Lebenspartner demenzkrank ist – ein TAGBLATT-Gespräch

v. Dorothee Hermann 

Quelle: Schwäbisches Tagblatt v. 04.05.09 >>> http://www.tagblatt.de/3083274 <<< (html)


Menschenwürdig leben mit Demenz

Quelle: Bundesregierung, Magazin für Soziales, Familie und Bildung, Nr. 075 (05/2009) >>> http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinSozialesFamilieBildung/075/t4-menschenwuerdig-leben-mit-demenz.html <<< (html)


Insulinwirkung ist Schlüssel für Alterungsprozesse

Quelle: idw-online v. 20.04.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news310905 <<< (html)


Prionkrankheiten wie Creutzfeldt-Jakob auf der Spur - Oxidation gibt Startschuss für fatale Strukturänderung

Prionkrankheiten treten beim Menschen meist spontan auf und sind gekennzeichnet durch Ablagerungen einer fehlerhaft gefalteten Form des zellulären Prionproteins. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der LMU München konnten nun zeigen, dass eine Oxidation im Inneren des Prionproteins den Startschuss für die fatale Umstrukturierung geben kann. (PNAS Early Edition, April 2009).

Quelle: Max-Planck-Institut für Biochemie, Pressemitteilung v. 21.04.09 >>> http://www.biochem.mpg.de/news/pressroom/pdf_documents_de/PM_Prionkrankheiten.pdf <<< (pdf.)


Bei drei schweren Hypoglykämien schon doppelte Demenz-Rate

Ergebnis großer Langzeitstudie mit Typ-2-Diabetikern

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.04.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/diabetes/default.aspx?sid=543983 <<< (html)


Aktuelle Stellungnahme der DGGPP: Antipsychotika bei Demenz

Nachdem sich in den Diskursen über Demenz das Augenmerk lange Zeit nur auf die kognitiv-mnestischen Beeinträchtigungen gerichtet hatte, findet in den letzten Jahren das herausfordernde Verhalten bei Demenz zunehmend Beachtung.

Die Stellungnahme (Stand: 09.01.09) kann auf den Seiten der DGGPP heruntergeladen werden.

Quelle: DGGPP >>> http://www.dggpp.de/ <<< (html)


Mit Zebrafischen gegen des Vergessen
Zelltod bei Alzheimer erstmals live beobachtet

„Das großflächige Absterben von Nervenzellen führt bei Patienten mit Alzheimerschen Erkrankung zu einer massiver Demenz. Bislang konnte die Zerstörung der Neuronen im Tiermodell nur nach dem Tod und mit aufwändigen Verfahren dargestellt werden. LMU-Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) unter der Leitung von Professor Christian Haass konnten nun erstmals den Untergang der Nervenzellen live beobachten.“ >>> weiter 

Quelle: Uni-Muenchen.de >>> Pressemitteilung v. 14.04.09 <<< (html)
 


"Wichtiges Ziel bei der Betreuung alter Patienten ist, die Selbstbestimmung zu erhalten"

Quelle: Ärzte Zeitung v.  15.04.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=542859 <<< (html)


Neue Demenzleitlinie wird auch auf Multimorbidität eingehen

Zur Demenz gibt es viele Leitlinien. Multimorbide Patienten kommen darin jedoch nur selten vor.

v. Petra Eiden

Quelle: Ärzte Zeitung v.  15.04.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=538116 <<< (html)


Morbus Alzheimer: Erste Hirnveränderungen im frühen Erwachsenenalter

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.04.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36134/Morbus_Alzheimer_Erste_Hirnveraenderungen_im_fruehen_Erwachsenenalter.htm <<< (html)


Frühe MS-Therapie schützt Gedächtnis

Quelle: Ärzte Zeitung v. 07.04.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/?sid=541609
 

Polizisten lernen, mit Demenzkranken umzugehen

Quelle: Ärzte Zeitung v. 02.04.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=541096 <<< (html)


Die Frühdiagnostik wird bei Morbus Parkinson immer wichtiger

v. Thomas Müller

in, Quelle: Ärzte Zeitung v. 26.03.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=539602 <<< (html)


Bis zu drei CME-Punkte möglich

Zertifizierte Fortbildung:
 

Demenz im Alter

Quelle: Ärztliche Praxis >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_aktuell_cme_123788448071.htm <<<


Alzheimer künftig heilbar?

Neuer Ansatz für die Behandlung von Alzheimer gefunden - Molekül "Aph 1B" für Plaquebildung verantwortlich - Absterben von Gehirnzellen stoppen

Quelle: idw-online v. 24.03.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news306816 <<< (html)


Morbus Alzheimer: Zuerst schrumpft der Hippocampus

Quelle: Ärzteblatt.de v. 19.03.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35874/Morbus_Alzheimer_Zuerst_schrumpft_der_Hippocampus.htm <<< (html)


Alt und behindert

Wie sich der demografische Wandel auf das Leben von Menschen mit Behinderung auswirkt

v. Ylva Köhncke

Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigt, wie sich der demografische Wandel auf Menschen mit lebenslanger Behinderung auswirkt.

Mehr Informationen hierzu erfahren Sie auf den Seiten des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung unter dem nachfolgenden Link >>> http://www.berlin-institut.org/studien/alt-und-behindert.html <<<

Dort findet sich auch ein Download zur Studie.


IQWiG: Keine einzige Studie erlaubt valide Aussagen
Nicht-medikamentöse Alzheimer-Therapie auf wackeligen Beinen

Quelle: Ärztliche Praxis v. 17.03.09 >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_alzheimer_alzheimer_123729410912.htm <<< (html)


Mit 70 Jahren werden Parkinsonpatienten im Schnitt demenzkrank

Quelle: Ärzte Zeitung v. 11.03.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/morbus_parkinson/default.aspx?sid=536805 <<< (html)


Vom metabolischen Syndrom bis zum Untergewicht

 So beeinflusst der Stoffwechsel das Demenzrisiko

 Quelle: Ärztliche Praxis v. 10.03.09 >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_alzheimer_alzheimer_123669919537.htm <<< (html)


Rasch progrediente Demenz kann vieles sein

v. Friederike Klein

Quelle: In|FO|Neurologie & Psychiatrie, 25.02.2009 >>> http://www.medizin-online.de/cda/DisplayContent.do?cid=279004&fid=257698&identkey=S7mR6Y54d0I6Ksdj%2BaqqCg <<< (html)


Molekulare Kontrolle des Proteinabbaus in alten Zellen aufgedeckt

Quelle: Ärzte Zeitung v. 20.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=534212 <<< (html)


Die meisten Ärzte sind mit antidementiver Therapie in der Praxis zufrieden

v. Thomas Müller

Quelle: Ärzte Zeitung v. 19.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=531661 <<< (html)


Projekt: Alzheimer-Prävention mit Stoffen aus der schwarzen Johannisbeere

Quelle: Ärzte Zeitung online v. 19.02.2009 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=534021 <<< (html)


Jahrhundertaufgabe Demenz - der Hausarzt spielt die Hauptrolle

Quelle: Ärzte Zeitung v. 16.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=532402 <<< (html)


Enzym schützt vor Alzheimer

Quelle: Ärzte Zeitung v. 16.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=533281 <<< (html)


Kognitive Tests liefern wirklich Hinweis auf Gehirnschädigung

 Quelle: Ärzte Zeitung v. 16.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=528208 <<< (html)


Neuroleptika- Ruhe auf Rezept

v.  Christina Gerth | © DIE ZEIT, 05.02.2009 Nr. 07

In deutschen Altersheimen werden zu viele Psychopharmaka verabreicht. Die Medikamente schaden oft mehr, als sie nützen >>> weiter

Quelle: Zeit Online v. 05.02.09 >>> http://www.zeit.de/2009/07/N-Neuroleptika <<<


Schmidt für Spezialverträge zur ärztlichen Versorgung in Heimen

Quelle: Ärzteblatt.de v. 05.02.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35329 <<< (html)


Ein Spaziergang pro Tag bremst den geistigen Abbau

Gute Hirndurchblutung durch viel Bewegung fördert offenbar die kognitive Leistung

Quelle: Ärzte Zeitung v. 03.02.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=531162 <<< (html)


Geist und Seele in Mitleidenschaft

„Demenz tritt fast bei jedem zweiten Parkinson-Patienten auf. Viele leiden aber auch unter Psychosen und Depressionen, kognitive Defizite sind keine Seltenheit. Prof. Richard Dodel, Marburg, gibt Diagnosehinweise zu nicht-motorischen Komplikationen“ >>>

v. Prof. Dr. Richard Dodel, Dr. Jan-Philipp Bach, Prof. Dr. Wolfgang Oertel

Quelle: Homepage ÄK Baden-Württemberg (28.01.09), ÄP NeurologiePsychiatrie 6/2008, S. 39 >>> http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/60neurologie/0807.pdf <<< (pdf.)


Dresdener Diplompflegepädagogin erhält Pflegewissenschaftlichen Förderpreis der Marseille-Kliniken AG

Elisabeth Höwler wurde für ihre Masterarbeit zum Thema Demenz ausgezeichnet

Quelle: Marseille-Kliniken AG, Pressemitteilung v. 23.01.09 >>> http://www.marseille-kliniken.de/ge/content_relations.php?Cont=pr_pressemitteilungen&Navi=presse&presse_id=127&jahr=2009 <<< (html)


Schmidt fordert bessere Versorgung von Demenzkranken

Quelle: Ärzte Zeitung v. 21.01.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=529297 <<< (html)

►         Vgl. dazu auch den Kommentar

Demenz enttabuisieren!, v. Thomas Hommel, in Ärzte Zeitung v. 21.01.09

>>> http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/default.aspx?sid=529143 <<< (html)


Hirnstimulation schlägt Arzneitherapie

Schwer kranke Parkinsonpatienten profitieren am stärksten von elektrischen Reizen

Quelle: Ärzte Zeitung  v. 19.01.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/morbus_parkinson/default.aspx?sid=528966 <<< (html)


Die Unterbringung Alter und Sterbender: Der Wunsch und Wille des Patienten

 v. A.S. Lübbe, in Dtsch Arztebl 2008; 105(46): A-2462 / B-2092 / C-2026 (Online unter Ärzteblatt.de >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=62332 <<< (hml)


Männer sind weniger anfällig für Demenz

v. Elke Bodderas

„Wissenschaftler haben einen genetischen Risikofaktor für Alzheimer gefunden - Betroffen sind nur Frauen“ >>>

Quelle: Welt.Online v. 14.01.09 >>> http://www.welt.de/welt_print/article3021441/Maenner-sind-weniger-anfaellig-fuer-Demenz.html <<< (html)


Schizophrenie und bipolare Störung genetisch verwandt

Quelle: Ärzteblatt.de v. 16.01.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35082 <<< (html)


Schmerz-Gen DREAM reguliert Gedächtnis und Gehirnalterung

 Quelle: Ärzte Zeitung online v. 15.01.09 >>> http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/default.aspx?sid=528641 <<< (html)


Weibliches Alzheimer-Gen identifiziert

Quelle: Ärzteblatt.de v. 12.01.09 >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35010 <<< (html)


Forderung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

Experten: Neuroleptika-Gabe bei Alten neu überdenken

Quelle: Ärztliche Praxis v. 12.01.09 >>> http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_alzheimer_demenz_123176732068.htm <<< (html)


Morbus Alzheimer: Antipsychotika verdoppeln Sterberisiko

Quelle: Ärzteblatt.de  >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34986 <<< (html)


 

Wir haben in einem Kompendium unter dem Titel "2008 - das Jahr der Ethik, der Missionare und Hobbyphilosophen" einen Teil der zumeist kritischen Beiträge rund um die Patientenautonomie, Sterbehilfe und über die fragwürdige Mission einiger Sendboten vermeintlich höherer sittlicher Werte aus dem Jahre 2008 zusammengestellt.

Das Dokument ist frei zugänglich!

>>> Pdf. Dokument aufrufen und drucken <<<


Mit dem Kompendium knüpfen wir an die Zusammenfassungen aus den den Jahren 2006 und 2007 nahtlos an, auf die wir nachfolgend ebenfalls verweisen dürfen:

 

„Sterbehilfe - In dubio pro libertate - Kommt der Tod auf „ethisch leisen Sohlen“ daher oder öffnen wir ihm die Türen?“

Ein Kompendium rund um den ethischen und rechtlichen Diskurs der Sterbehilfe-Problematik v. L. Barth (Dezember 2007)

Hier können Sie das Buch mit seinen Einzelbeiträgen downloaden (pdf.) >>> download <<<

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Grenzen der neopaternalistischen Medizinethik?
oder
„Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“ – Warum soll ich jetzt (nicht!) sterben (dürfen)?


Beiträge über die Ethik, das Sterben und das Selbstbestimmungsrecht.

Lutz Barth (2008)

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Übergewicht: Pflegeheim setzt alte Dame vor die Tür

Die Kündigung kam ins Krankenhaus. Das Heim sah angeblich keinen anderen Ausweg. Die Familie ist empört.

von Nikola Dünow

Quelle: Westdeutsche Zeitung newsline v. 07.01.09 >>> http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=398564 <<< (html)


Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: Alte Menschen vor gefährlichen Stürzen bewahren

Gütesiegel für Sturzprävention in Senioreneinrichtungen

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen >>> http://www.mags.nrw.de/06_Service/001_Presse/001_Pressemitteilungen/pm2008/081229a/index.html <<<


Versorgung älterer Patienten aus einem Guss

Initiative eines Arztes mündet in einem Integrationsvertrag von KV und AOK in Mecklenburg-Vorpommern

Quelle: Ärzte Zeitung v. 09.01.09 >>> http://idw-online.de/pages/de/news295623 <<< (html)


Förderung der Prävention im Seniorenalter
Sturzflyer „Mobil bis ins hohe Alter“

Der Präventionsausschuss der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern ein Projekt zur Förderung der Prävention im Seniorenalter – insbesondere zur Vermeidung von Sturzunfällen im Alter - gestartet.

Mehr dazu erfahren Sie unter dem nachfolgenden Link. Dort können Sie auch die Flyer downloaden.

Quelle: ÄK Mecklenburg-Vorpommern >>> http://www.aek-mv.de/frameset.htm?page=/dynamic/presseinfo.asp&action=details&id=758 <<< (html)


Parkinson: Tiefenhirnstimulation wirksamer, aber riskanter als Medikamente

Quelle: Ärzteblatt.de v. 07.01.08 >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34956 <<< (html)


REM-Schlafstörung als Frühsymptom für Parkinson und Alzheimer

 

Quelle: >>> aeztezeitung.de v. 30.12.08 <<< (html)


Interview mit Bundesfamilienministerin Dr. med. Ursula von der Leyen: „Demenz ist eine Krankheit – und keine Katastrophe“

v. Hibbeler, Birgit; Rieser, Sabine, in Dtsch Arztebl 2008; 105(51-52): A-2734 (Quelle: >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=62810 <<<)


GDiskussionsforum: „Leben mit Demenz und Patientenverfügung“

„Ein Leben mit Demenz ist lebenswert!“, so eine der Thesen des Freiburger Rechtswissenschaftlers Thomas Klie, u.a. Präsident der DGGG e.V. (Quelle: vgl. dazu >>> TM-social v. 14.03.06 <<<).

Hierüber möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. Anlass hierzu dürfte allemal bestehen, da u.a. der Gesetzgeber im Begriff ist, ein Patientenverfügungsgesetz – html im kommenden Jahr zu verabschieden (vgl. dazu auch die  jüngst ergangene Stellungnahme der DGGG v. 19.11.08 unter >>> http://www.dggg-online.de/diskussionsforum/dokumente/DGGG_Stellungnahme_Patientenverfuegung_2008_11_19.pdf )

In diesem Zusammenhang stehend stellen sich gewichtige Fragen:

 

Dürfen wir für den Fall einer späteren Demenzerkrankung auch eine Patientenverfügung verfassen? Sollte der Gesetzgeber vielleicht eine patientenautonome Verfügung für den Fall einer späteren Demenzerkrankung ausschließen?

 

Darf die humane Gesellschaft es zulassen, dass der künftige Demenzpatient für sich ein „Leben mit Demenz“ für nicht „lebenswert“ erachtet? Was folgt hieraus?

 

Sind wie vielleicht dazu verpflichtet, für den Fall einer späteren Demenzerkrankung überhaupt davon Abstand zu nehmen, einen Patientenverfügung für dieses Krankheitsbild zu verfassen, weil unsere Persönlichkeit sich verändert hat und wir im Zweifel eine „andere Person“ sind, für die wir bereits im Vorfeld unserer Erklärungen Verantwortung zu tragen haben?

Einige spannende Fragen, die wir gerne neben der DGGG e.V. ebenfalls zur Diskussion stellen wollen und wir würden es begrüßen, wenn Sie uns hierzu uns Ihre Meinung unter Email >>> webmaster@gerontopsychiatrierecht.de <<< mitteilen würden.

Wir werden diese zeitnah in einem gesonderten Forum veröffentlichen, um so die weitere Diskussion ermöglichen zu können. Auch wenn die DGGG e.V. zum Dialog aufgerufen hat, schließt dies freilich ein weiteres Forum nicht aus.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Besonders würden wir uns auch freuen, wenn Studentinnen und Studenten sowohl der katholischen als auch der evangelischen Fachhochschulen sich an der Diskussion beteiligen würden.

Lutz Barth, 21.12.08


GGerontologie - berufsbegleitend an der FH Lausitz studieren

Noch bis zum 31. Dezember 2008 können sich Interessenten für den berufsbegleitenden fünfsemestrigen Weiterbildungsstudiengang Gerontologie mit Studienbeginn im März 2009 und dem Abschluss Master of Arts an der Fachhochschule Lausitz bewerben.

Voraussetzungen sind ein erster Hochschulabschluss und in der Regel eine einjährige Berufserfahrung, ebenso eine Eignungsfeststellung. In Präsenzphasen am Studienort Cottbus und einem hohen, durch e-learning unterstützen Selbststudienanteil werden gesellschaftliche und berufsspezifische Aufgaben der „alternden Gesellschaft“ und mögliche Lösungsansätze interdisziplinär analysiert und in einem Praxisprojekt erprobt.

Das Studium qualifiziert für Leitungstätigkeiten in Arbeitsfeldern mit Bezug zu Fragen des Alterns, zum Beispiel generationengerechte Stadtplanung und Altenhilfe, Wohnen im Alter, Soziales und Gesundheit.

Mehr Informationen erfahren Sie unter dem nachfolgenden Link!

Quelle: Fachhochschule Lausitz >>> Pressemitteilung v. 19.12.08 <<< (html)


Therapie von Demenzerkrankungen - Glauben Ärzte nicht an Antidementiva?

Quelle: MMW online >>> http://www.mmw.de/mmw/aktuelle_medizin/kongressberichte/content-133359.html?abstract=true <<< (html)


Demenz: Neue Leitlinie für Hausärzte

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat mit der Leitlinie Demenz eine besonders hochwertige Leitlinie fertig gestellt. Es handelt sich dabei um die erste hausärztliche Leitlinie zum Thema Demenz.

Quelle: idw-online >>> http://idw-online.de/pages/de/news294141 <<< (html)


Straßburger Forscher entwickeln neuen Alzheimer-Test

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 10.12.08 <<< (html)


Hilft russisches Mittel gegen Reisekrankheit bei Alzheimer?

Quelle: Medizin-online.de >>> In|Fo|Neurologie & Psychiatrie, 09.12.2008 <<< (html)


Versorgungsforschung für demenziell erkrankte Menschen

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung hat zur Stärkung der Demenzforschung das "Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen" (DZNE) - Helmholtz-Zentrum Bonn - ins Leben gerufen. Am 11. und 12. Dezember 2008 findet im World Conference Center Bonn das Eröffnungssymposium statt. >>>

Mehr erfahren Sie dazu auf dem nachfolgenden Link

Quelle: idw-online >>> http://idw-online.de/pages/de/news292485 <<< (html)


Für die Pflege demenzkranker Migranten fehlt angepasste Hilfe

„Für Migranten ist es nicht einfach, demenzkranke Verwandte zu pflegen. Helfen könnten geschulte Betreuer oder Selbsthilfegruppen, in denen Türkisch gesprochen wird.“ >>>

v. Simone Reisdorf, in (Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 04.12.08 <<< html)


Depressionsverdacht? Bei Älteren den Vitamin-D-Stoffwechsel beachten

v. Dr. med. Helge Frieling

Quelle:  medizin-online.de >>> DNP - Der Neurologe & Psychiater, 01.12.2008 <<< (html)


Neuroleptika bei Demenz: Bedarf überprüfen!

Psychiater moniert: Antipsychotika werden nach einer Akuttherapie oft unkontrolliert weiterverordnet

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 01.12.08 <<< (html)


Zukunftsweisende Versorgungsmodelle bei Demenz gefragt

Beim Frühstück in der Demenz-WG. "Sehr geehrte Frau Wenzel, hätten Sie die außerordentliche Güte, mir das Milchkännchen reichen zu wollen?", fragt der Betreuer. Die Angesprochene antwortet: "Machen Sie es kurz, sonst vergesse ich, was Sie wollen." </< b>

v. Anja Krüger, in >>> Quelle: Ärzte Zeitung.de v. 28.11.08 <<< (html)


Jeder dritte Pflegebedürftige hat Anspruch auf Zusatzleistungen für Demenzkranke

 „Die bundesweite Auswertung aller 315.000 Anträge auf Pflegeleistungen, die die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) im dritten Quartal begutachtet haben, ergab, dass allein aufgrund der Begutachtung durch die MDK rund 100.000 Menschen die verbesserten Zusatzleistungen erhalten, die mit der Pflegereform zum 1. Juli in Kraft getreten sind.

Im Einzugsbereich des MDK Nordrhein konnten bis zum 30.09.2008 über 9000 Menschen davon profitieren.“ >>>

Quelle: MDK Nordrhein >>> Pressemitteilung v. 21.11.08 <<< (html)


Blutprobe soll bald Alzheimer nachweisen

Die blutbasierte Demenz- Diagnostik wird bald zum Standard gehören.

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 22.11.08 <<< (html)


Altenpflege - Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen

Sozialstaatssekretär Sackmann: "FreiMut" zeigt neue Konzepte zur Vermeidung und Reduzierung freiheitsentziehender Maßnahmen auf

Der Leitfaden des Sozialministeriums "Verantwortungsvoller Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Pflege "kann auf den Seiten des Ministeriums herunter geladen werden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen >>> Mitteilung (648/08)  v. 20.11.08 <<< (html)


Studie: Ginkgo kann einer Alzheimer-Demenz nicht vorbeugen

Quelle: Deutsches Ärzteblatt >>> ärzteblatt.de v. 19.11.08 <<< (html)


Alzheimer: Stau im Lipidtransport des Gehirns?

Studie rückt neuen Krankheitsmechanismus in den Focus

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn >>> Pressemitteilung v. 19.11.08 <<< (html)


Der Mensch im Mittelpunkt
Selbstbestimmung und Teilhabe rechtlich betreuter Menschen im Alltag umsetzen

Abschlusserklärung des 11. Vormundschaftsgerichtstages

13.- 15.November 2008 in Erkner

Quelle: VGT - Vormundschaftsgerichtstag e.V. >>> Abschlusserklärung <<< (pdf.)


Literaturauswertung

Therapie von Verhaltensstörungen bei Demenz

„Im Verlauf einer Demenzerkrankung kommt es bei einem Großteil der Betroffenen zu Verhaltensstörungen. Diese sind meist je nach Erkrankungsstadium unterschiedlich gravierend und können oft bereits durch die ohnehin gebotene antidementive Therapie mit gebessert werden. Die praktische Vorgehensweise in den Krankheitsstadien erläutert diese Übersicht“

v. Matthias Riepe, in DNP 11/2008, S. 37 ff.


Pflege- &. Medizinrecht – aktuell!

Unser Markenzeichnen im Online – Bereich ist unsere Aktualität.

Wir stehen zu unserem kostenlosen Angebot. Wir „verkaufen“ keine Urteile, denn auch die Pflegenden und Ärzte einschl. der Entscheider und Führungskräfte haben einen Anspruch auf kostenlose Rechtsinformationen, wie uns eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts lehrt.

Wir setzen Akzente im Pflegerecht! Höchste Aktualität zeichnet uns aus und wenn Sie mögen, vergleichen Sie unser kostenloses Online-Angebot mit anderen Anbietern und empfehlen Sie uns bitte weiter.

Die von uns recherchierten Entscheidungen befinden sich schon vielfach im Archiv, bevor einige anderen Anbieter von Informationen zum Pflegerecht diese online präsentieren.

Auch in Zukunft werden wir bemüht sein, eine der ersten Adressen für aktuelle Informationen zum Pflegerecht im Internet zu sein. Nicht umsonst zählen Fachredakteure einschlägiger Fachzeitschriften zu unseren Newsletter-Abonnenten – freilich kostenlos!

Ihr Lutz Barth, 03.11.08


Demenz: Weniger Kranke als prognostiziert?

Prognosen sagen eine deutliche Zunahme von Demenz-Erkrankungen voraus: Rund drei Millionen Erkrankte im Jahr 2050. Doch es gibt auch optimistischere Hochrechnungen. »»»

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 04.11.08 <<< (html)


Ginkgo bessert Verhalten von Demenzkranken

Quelle: >>> Ärzte Zeitung v. 31.10.08 <<< (html)


Untersuchung
Hamburg startet Projekt zur Altersforschung

Quelle: welt.de >>> welt-online.de v. 29.10.08 <<< (html)


Trägt fettreiche Ernährung zu Alzheimer bei?

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 29.10.08 <<< (html)


COPD- und Pneumonietherapie bei Betagten
Was bei alten Lungen anders ist

„Obwohl die Inzidenz vieler Lungenerkrankungen, von der COPD bis zum Bronchialkarzinom, mit dem Alter zunimmt, sind alte Patienten in klinischen Studien kaum vertreten. „Das muss sich ändern“, forderten die Experten auf dem 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und stellten das Thema in den Mittelpunkt ihrer Tagung. Lesen Sie im Report, wie Sie in der Praxis Ihren älteren, oft multimorbiden Lungenpatienten therapeutisch gerecht werden, und welche Besonderheiten auch diagnostisch zu beachten sind.“

v. Dr. med. Peter Stiefelhagen, in >>> MMW-Fortschr. Med. Nr. 43 / 2008 (150. Jg.), S. 12 ff. <<< (pdf.)


Dringend gesucht: Arzneien gegen -Amyloid und entgleiste Enzyme

Mit einer neuen Generation von Sekretase-Blockern, Impfstoffen und Entzündungshemmern wollen Forscher gegen Alzheimer vorgehen - und dabei aus Fehlschlägen in der Vergangenheit lernen. »»» weiter

v. Thomas Müller, in >>> Ärzte Zeitung.de v. 24.10.08 <<< (html)


DGPPN fordert Verbesserungen bei der Pflege Demenzkranker

Quelle: DGPPN >>> Presse-Information Nr.19 v. 22.10.08 <<< (pdf.)


"Der Facharzt kommt nur selten ins Heim"

Demenzkranke bekommen, wenn sie einmal in ein Pflegeheim eingezogen sind, kaum mehr einen Facharzt zu sehen. Die meisten erhalten auch keine Antidementiva. Daran wird, fürchtet Günther Sauerbrey, Vice President bei Merz Pharmaceuticals, wohl auch die jüngste Pflegereform nichts ändern.

Marlinde Lehmann und Bertold Schmitt- Feuerbach im Gespräch mit Günther Sauerbrey

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 21.10.08 <<< (html)


Philips und UKE entwickeln Software zur Unterstützung der Diagnose von Demenzerkrankungen

„Mehr als 25 Million Menschen weltweit leiden unter einer degenerativen Erkrankung des Gehirns, die im fortgeschrittenen Stadium zur Demenz führt. Forscher von Philips und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben gemeinsam eine Software entwickelt, die hilft, Demenzerkrankungen besser zu diagnostizieren. Nutzen und Einsatzfähigkeit der Software wurden jetzt in einer Studie in Zusammenarbeit von Philips, dem UKE und dem Austin Hospital in Melbourne, Australien, nachgewiesen“ »»» weiter

Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) >>> Pressemitteilung v. 15.10.08 <<< (html)


Alzheimer Gesellschaft: 10 000 Betreuungskräfte für Heime fehlen

Der Einsatz zusätzlicher Betreuungskräfte für Demenzkranke in Heimen läuft nach Einschätzung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft nur schleppend an.

Quelle: GKV-Spitzenverband.de >>> Meldung v. 11.10.08 <<< (html)


GOffener Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages
Pro Selbstbestimmungsrecht und Patientenverfügung!

 

Die Hospizvereinigung OMEGA und der bürgerschaftlich engagierte Verein BioSkop haben aktuell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages geschrieben und diese darum gebeten, sich gegen eine gesetzliche Absicherung von Patientenverfügungen auszusprechen.

Dieser Brief wird von Persönlichkeiten aus Medizin und Wissenschaft unterstützt und es nimmt nicht wunder, dass ausweislich der Pressemitteilung v. 06.10.08 sich hierunter auch die Herren Klaus Dörner, Reimer Gronemeyer, Thomas Klie, Franco Rest, Dietmar Seidel, Christoph Student und Andreas Zieger finden lassen (Quelle: bioskop-forum.de >>> Pressemitteilung v. 06.10.08 <<<).

Es wird hier der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die Mitglieder des Deutschen Bundestages sich nicht von den fragwürdigen Inhalten in dieser Pressemitteilung beeindrucken lassen und vielmehr sich darauf besinnen, dass sie einen grundrechtlichen Schutzauftrag wahrzunehmen haben. Der Vorbehalt des Gesetzes gebietet eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung und hieran kann kein ernstlicher Zweifel begründet werden.

Das Selbstbestimmungsrecht beinhaltet mehr, als uns insbesondere die o.a. namhafte Persönlichkeiten in ihren Publikationen zu konzedieren bereit sind. Die dringenden Rechtsfragen der Patientenverfügungen nicht regeln zu wollen und hiervon in der Gänze Abstand zu nehmen bedeutet in der Konsequenz, dass den Bürgerinnen und Bürgern in einem eminent wichtigen Lebensabschnitt der konkret gebotene Grundrechtsschutz versagt wird! Es drohen entgegen den Verlautbarungen der Gegner von Patientenverfügungen keine Gefahren durch die Absicherung des Grundrechts auf Selbstbestimmung, sondern es darf vielmehr darauf hingewiesen werden, dass gerade durch solche Botschaften der Gegner von Patientenverfügungen der zwingend gebotene Grundrechtsschutz unterlaufen und ausgehöhlt wird.

In diesem Sinne appelliere ich an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, eine verfassungskonforme Regelung der Rechtsfragen rund um die Patientenverfügung gesetzlich auf den Weg zu bringen und den Gegner der Patientenverfügung sei eindringlich empfohlen, sich dem Lesestudium der allgemein zugänglichen verfassungsrechtlichen Literatur zu widmen, da diesseits nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese hierzu zu neuen Einsichten gelangen. Es ist beängstigend, mit welcher Leichtig- und Beharrlichkeit verfassungsrechtliche Selbstverständlichkeiten in der Debatte negiert werden und diesen Vorwurf müssen sich auch Persönlichkeiten gefallen lassen, die allgemein hin dem interessierten Publikum als namhaft vorgestellt werden. Die Interpretation des Verfassungsrechts ist aus guten Gründen nicht mit der Philosophie gleichzusetzen und die Gegner von Patientenverfügungen insbesondere aus der Wissenschaft müssen sich die Frage gefallen lassen, warum diese es tunlichst vermeiden, in gebotener Intensität sich mit den verfassungsrechtlichen Problemlagen auseinanderzusetzen.

Über das „Ob“ einer gesetzlichen Regelung kann ernsthaft nicht gestritten werden, es sei denn, in dem von Ideologien besetzten Kulturkampf um die Würde des Menschen an seinem Lebensende verabschieden wir uns von zugleich auch von zentralen Errungenschaften, die gerade unsere freiheitliche Verfassungsrechtskultur auszeichnen. Hiervor ist aber eindringlich zu warnen und nicht vor verfassungsrechtlichen Selbstverständlichkeiten, die darauf hinauslaufen, ein stückweit das Selbstbestimmungsrecht des Patienten auch mit Blick auf sein Sterben rechtssicherer zu gestalten.

In diesem Sinne hoffe ich, dass die Abgeordneten sich nicht von den fragwürdigen „Botschaften“ irritieren lassen und sich konsequent für das Selbstbestimmungsrecht engagieren.

Lutz Barth, 12. Oktober 2008

Quelle: IQB – Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht – Lutz Barth

>>> Pdf. Dokument aufrufen und drucken <<<


Geriatrie-Symposium 2008
Geriatrische Versorgung - zwischen Ethik und Ökonomie

Gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Landesärztekammer und des MDK Bayerns
am Mittwoch, 5. November 2008 um 9.30 Uhr
im Ärztehaus Bayern, Großer Saal 5. OG, Mühlbaurstraße 16, 81677 München

Mehr Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Bayerischen LÄK

>>> http://www.blaek.de/ <<< (html)


Um die Ecke wartet schon die nächste Erinnerung

„Vorhandene Fähigkeiten zu aktivieren und verschüttete Erinnerungen auszugraben - das gehört zum Betreuungskonzept der Sunrise-Domizile für Senioren, einer Kette von Pflegeheimen, in denen schwerpunktmäßig Demenzpatienten betreut werden. Dabei helfen Biografiearbeit, Erinnerungswelten, aber auch das gemeinsame Kuscheln im Snozzleraum“ »»»

v. Pete Smith, in Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 02.10.08 <<< (html)


GHeidelberger Forscher „verfolgen“ ältere Menschen

Gemeinsames Forschungsprojekt der Universitäten Heidelberg und Kiel und den Universitäten Jerusalem und Tel Aviv – Ziel ist es, die außerhäusliche Mobilität bei Älteren mit unterschiedlichen Graden kognitiver Beeinträchtigung so alltagsnahe und detailreich wie möglich zu untersuchen

Im Zuge des demographischen Wandels bedrohen demenzielle Erkrankungen, wie z.B. die Alzheimer’sche Erkrankung, immer häufiger die Lebensqualität alternder Menschen und ihrer Angehörigen. Aus diesem Grunde laufen die wissenschaftlichen Anstrengungen zur Reduzierung ihrer gravierenden Folgen im Alltag wie das Nicht-mehr-Erkennen von geliebten Menschen und bekannten Räumen und möglicherweise einer Unterstützung durch technische Hilfen (z.B. mobile Ortungs- und Notrufsysteme) auf Hochtouren. »»» weiter

Quelle: Universität Heidelberg >>> Pressemitteilung v. 30.09.08 <<< (html)


Annährung an ein schwieriges Thema und Spurensuche: Ist die „Seele“ eines Demenzpatienten frei von kognitiven Defiziten und wo ist der Aufenthaltsort der „Seele“?

Wenn es darum geht, sich in der allgemeinen Sterbehilfe-Debatte zu positionieren und hier insbesondere den Stellenwert einer vorliegenden Patientenverfügung zu erhellen, kommen wir wohl nicht umhin, auch Grenzbereiche zu diskutieren. »»»

Quelle: IQB – Lutz Barth (29.09.08)

>>> Pdf. Dokument aufrufen und drucken <<<


Wenn beim Denken ein Licht aufgeht

Fluoreszierende Proteine im Gehirn leuchten bei einzelnen Aktionspotenzialen auf und ermöglichen, die Kommunikation von Nervenzellen zu verfolgen

„Diese neue Methode erlaubt es, die Gehirnaktivität über viele Monate hinweg zu beobachten, und bietet neue Ansätze, um z.B. frühzeitig Fehlfunktionen bei neurologischen Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson zu erkennen.“

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft >>> Pressemitteilung v. 24.09.08 - B / 2008 (198 <<< (html)


17. Geriatrietag des Landes Baden-Württemberg in Freiburg

am Mittwoch, den 01. Oktober 2008,
von 10.00 bis 18.00 Uhr im Konzerthaus Freiburg

u.a. mit einem öffentlichen Vortrag:
"Alter ist Zukunft: Hoffnung und Furcht des langen Lebens"
um 17.15 Uhr

Weitere Programminformationen finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2008/Geriatrietag%20Programm


Warum Alzheimer-Patienten zu epileptischen Anfällen neigen

Quelle: >>> Ärzteblatt.de v. 23.09.08 <<< (html)


"Ärzte kooperieren nicht bei Pflege von Demenzkranken"

„Der Sozialdezernent der Region Hannover, Erwin Jordan (Grüne), kritisiert die "mangelnde Kooperationsbereitschaft" der niedergelassenen Ärzte in der Region bei der ambulanten Versorgung von Demenzpatienten“ »»» weiter

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 24.09.08 <<< (html)


Mehr Demenzkranke erfordern Reorganisation der Hospizarbeit

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 23.09.08 <<< (html)


Alzheimer-Plaques von hyperaktiven Neuronen umgeben

 Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 19.09.08 <<< (html)


ZEIT WISSEN
Zukunftswerkstatt "Demenz: Die neue Volkskrankheit?"

DIE ZEIT lädt am

14. Oktober 2008 ab 19.00 Uhr in Berlin zur ZEIT WISSEN Zukunftswerkstatt.

Experten diskutieren zum

Thema "Demenz: Die neue Volkskrankheit?"


Ort:

"Hörsaalruine" im Medizinhistorischen Museum der Charité
Charitéplatz 1(Eingang auf dem Campus: Virchowweg 16)
10117 Berlin (Mitte)

Eintritt frei!

Es diskutieren:
- Prof. Dr. med. Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, München
- Dr. Johannes Hallauer, (Gesundheitsökonom), Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
- Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende des Vorstandes, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
- PD Dr. Andreas Schmitt, Associate Medical Director, Wyeth Pharma GmbH, Münster
- Prof. Dr. Siegfried Weyerer, AG Psychiatrische Epidemiologie und Demographischer Wandel, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Moderation: Jan Schweitzer, Chefredakteur, ZEIT WISSEN

Weitere Informationen:

http://www.zeit.de/zukunftswerkstatt/anmeldung

Quelle: idw-online >>> http://idw-online.de/pages/de/news278762 <<< (html)


 

Kognitive Einschränkung im Alter und die räumliche Alltagsumwelt

„Neues interdisziplinäres Promotionskolleg zum Thema Altern hat an der Universität Heidelberg seine Arbeit aufgenommen – Ergebnisse des Kollegs sollen dazu beitragen, die Lebensqualität von älteren Menschen mit kognitiven Verlusten durch gezielte Umweltanpassungen zu verbessern“ »»» weiter

Quelle: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg >>> Pressemitteilung v. 18.09.08 <<< (html)


Bald gibt's die erste hausärztliche Richtlinie zur Demenz

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 19.09.08 <<< (html)


Ein früher Therapiestart bremst die Demenz

"Aktiv für Demenzkranke" - so lautet das Motto des Alzheimer-Tages in Deutschland. Dazu gehört auch eine frühe Arzneitherapie. </< b>

v. Thomas Müller, in (Quelle): >>> Ärzte Zeitung.de v. 19.09.08 <<< (html)


Versuche im Tiermodell zeigen - Infektionen beschleunigen Demenz

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 18.09.08 <<< (html)


Sozialminister Gerhard Vigener: Bei Demenz vorhandene Fähigkeiten aktivieren

Quelle: Saarland - Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales >>> Pressemitteilung v. 17.09.08 <<< (html)


Neue Diagnose-Kriterien bei M. Alzheimer gefordert

„Bisher handelte es sich bei Morbus Alzheimer überwiegend um eine Ausschlussdiagnose. Mit Hilfe von Biomarkern und Kognitionstests wollen Demenz-Experten die Krankheit neu definieren“ »»»

v. Thomas Müller, in >>> Ärzte Zeitung.de  v. 18.09.08 <<< (html)


Aktuell „Mission possible“ – Die Erosion des Selbstbestimmungsrecht des Demenzpatienten?

Wie nicht anders zu erwarten, wird mit Blick auf das Selbstbestimmungsrecht des Demenzpatienten der mehr oder minder einstweilen noch zaghafte Versuch unternommen, ein neues „Bild“ vom Menschen zu skizzieren, der für sich selbst in „gesunden Tagen“ eine besondere Verantwortung für sein „Sein im Diesseits“ zu tragen verpflichtet ist. Die Konsequenzen sind denn auch gravierend: Der mündige Bürger soll im Zweifel von der Festlegung patientenautonomer Verfügungen Abstand nehmen, nicht nur, weil er angeblich ein „egozentrischer Individualist“ sei, sondern weil er zugleich auf die „andere Person“ in ihm, die sich scheinbar mit fortschreitender Demenzerkrankung konstituiere, Rücksicht zu nehmen habe.

Was soll – mit Verlaub – hieraus folgen?

Eine Frage, die dringend einer Antwort harrt! Hierzu möchten wir vom IQB eine zunächst eine neue Umfrage starten:

Was meinen Sie,
dürfen wir in „gesunden Tagen“ für den Fall „unserer späteren Demenzerkrankung“ verbindliche Verfügungen treffen?

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Nachfolgend können Sie Ihr >>> Votum online <<< abgeben.

Lutz Barth (16.09.08)


Mehr Geld für Demenzkranke in Kliniken ist ein Muss

„Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fordert mehr Geld für die Versorgung von Patienten mit Demenz in Krankenhäusern“ »»»

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 16.09.08 <<< (html)


Patientenverfügung und Demenz: Dürfen Verfügende ein „Opfer“ ihrer Festlegungen werden?

Sofern diese Frage in der Debatte rund um den Grund und die Grenzen von Patientenverfügungen von dem Rechtswissenschaftler Thomas Klie beantwortet werden soll, ist diese wohl eindeutig zu verneinen.

Neben seiner „Cave Patientenverfügung“ in dem sog. Freiburger Appell hat Klie bereits in seiner Eigenschaft als Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie im Jahr 2004 mahnend darauf hingewiesen, dass insbesondere auch die sog. Kutzer – Kommission empfohlen hat, dass Festlegungen in Patientenverfügungen auch für den Fall des Wachkomas und von Demenz verbindlich sein sollen und zwar auch dann, wenn ein Sterbeprozess noch nicht begonnen hat.

Klie hat in diesem Zusammenhang stehend zu bedenken gegeben, dass „wir aus der Forschung im Bereich Wachkoma und Demenz (wissen), dass Patienten sich im Krankheitsverlauf durchaus als zufriedene und Lebensqualität empfinden Menschen erleben und zeigen. Die Problematik des qualitativ anderen Selbsterlebens wird in den Empfehlungen der Kutzer Kommission nicht reflektiert“. (Quelle: Klie, Patientenautonomie am Lebensende - Vorsicht vor Wegbereitung aktiver Sterbehilfe, 2004, >>> http://www.dggg-online.de/kongress2004/2004_presse_klie.pdf ).

Auch wenn Klie unmittelbar vorher sich prinzipiell zum Patientenwillen auch des Demenzerkrankten bekennt, in dem er meint: „Zwar ist der Patientenwille auch in diesen Konstellationen in hohem Masse verbindlich“, kann dieses Bekenntnis zum Selbstbestimmungsrecht des Demenzpatienten nicht überzeugen.

Dem künftig von einer Demenz bedrohten Patienten bleibt es gerade auch in „gesunden Tagen“ anheim gestellt, für den Fall einer Demenz patientenautonome Erklärungen abzugeben, die ohne Wenn und Aber verbindlich sind. Die Frage nach dem „qualitativ anderen Selbsterlebens“ ist grundsätzlich nicht von Bedeutung, denn im Rahmen seiner selbstbestimmten Entscheidungen trägt der Verfügende freilich auch die hohe Last der Eigenverantwortung. Sofern er also für den Fall einer dementiellen (späteren) Erkrankung Regelungen zu treffen gedenkt, muss er keine Rücksicht auf das „andere Selbsterleben“ nehmen, wenn er dies expressis verbis ausgeschlossen wissen möchte.

Mit anderen Worten: wir als künftige Patienten müssen nicht das „Leid“, dass wir ggf. aus eigener Wahrnehmung heraus in gesunden Tagen für uns selbst (!) „diagnostizieren“ – ggf. abgestuft nach der Verlaufssymptomatik der Demenzerkrankung – annehmen und damit die Lebensqualität in unserem späteren Zustand der Demenz abrufen und erfahren. Hierüber dürfen wir selbstverständlich selber entscheiden, so wie wir überhaupt davon Abstand nehmen können, uns im weitesten Sinne therapieren zu lassen. Auch der künftige Patient ist und bleibt insoweit mündig, wenn er meint, in gesunden Tagen patientenautonome Verfügungen treffen zu wollen. Ein paternalistischer Fürsorgeanspruch ist daher fehl am Platze und wenn überhaupt „Fürsorge“ angeboten wird, dann dürfte diese zuvörderst in einer Informationsvermittlung über die Demenz als Krankheit erblickt werden, während demgegenüber die Entscheidung über die Berücksichtigung und Wertung der neutralen (!) Informationen dem künftigen Patienten zu überlassen ist, zumal wenn dieser einstweilen noch frei von kognitiven Defiziten ist. Etwas annehmen zu wollen hieße zugleich, den mündigen Bürger und späteren Patienten bevormunden zu wollen – ein höchst inakzeptabler Umstand, wie ich meine.

Sofern also der künftig von einer Demenz Bedrohte meint, in seiner Entscheidung die neuere Demenzforschung einfließen zu lassen, wird er darüber eigenverantwortlich zu befinden und zu entscheiden haben und ggf. entsprechende Informationsangebote und Gespräche wahrnehmen. Ein etwaige „Beratungspflicht“ könnte hier einen entscheidenden Beitrag leisten, um so letztlich keine Diskussion über die Verbindlichkeit (!) der individuellen Entscheidung aufkommen zu lassen.

Lutz Barth (15.09.08)
 

Anm.: Die Mitteilung steht hier zum >>> Download <<< zur Verfügung (pdf.)


Demenzkrankheit enttabuisieren!
oder die Aufsichtspflicht vor dem Hintergrund fehlplazierter Demenzkranker

eine Streitschrift v. Lutz Barth mit einer kurzen Stellungnahme auch zur Patientenverfügung eines Demenzkranken.

Quelle: IQB - Internetportal 

>>> zum Kurzbeitrag <<< (pdf.)


Bundesverband Geriatrie - Geriatrische Einrichtungen mit dem Rücken zur Wand

Pressemitteilung von: Bundesverband Geriatrie e.V. v. 12.09.08

Quelle: openPR >>> zur Pressemitteilung <<< (html)


Gehirn kann auch im Alter durch Training zu Wachstum anregen

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 09.09.08 <<< (html)


Immer älter, immer häufiger pflegebedürftig? Eine Studie widerspricht dieser These

„Die gute Nachricht: Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt. Die schlechte Nachricht: Dann steigen auch die Pflegekosten. Eine Studie deutet darauf hin, dass die zweite Aussage nicht immer zutrifft“ »»» weiter

v. Florian Staeck, in (Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 08.09.08 <<< html)


Alte Menschen sollten zur Grippe-Impfung motiviert werden

Quelle: >>> Ärzte Zeitung de. v. 08.08.09 <<< (html)


Bei Demenzkranken auf Antipsychotika verzichten!

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 29.08.08 <<<


Alter ist kein Grund, Krebstherapie vorzuenthalten

Jenaer Onkologe: Allgemeinzustand und Komorbiditäten sind aussagekräftigere Parameter als das Alter

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 01.09.08 <<<


Mentale Leistungen lassen im Alter auch ohne Demenz nach

Quelle: >>> Deutsches Ärzteblatt v. 29.08.07 <<< (html)



Aktuell Archiv aktualisiert!

Sehr geehrte Damen und Herren.

Wir haben das Archiv des IQB auf den aktuellen Stand (31.08.08) gebracht. Sie können daher in den von uns für Sie aufbereiteten News des Jahres 2008 bequem über die Suchfunktion Ihres Browsers bzw. die Anwendungssoftware (für das Pdf. - Format) recherchieren.

Zugleich dürfen wir Ihnen unseren Dank für die hohe Akzeptanz unserer Webseiten aussprechen. Die Mediadaten für den Monat August zeigen uns erneut, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

Wir werden unseren Online-Auftritt noch weiter intensivieren und Ihnen demnächst attraktive Angebote zu den Online - Zeitschriften unterbreiten. Dies gilt insbesondere für ein Kombinationsangebot der Zeitschrift zum Altenpflegerecht und der sich in der Projektphase befindlichen Zeitschrift zum gesamten Pflege- und Medizinrecht.

Im September werden diesbezüglich noch Gespräche (u.a. mit Universitäten) geführt, da wir insbesondere beabsichtigen, den wissenschaftlichen Nachwuchs mit in das "Projekt" eines Online-Auftritts zum Pflege- und Medizinrecht einzubinden. Das Vorhaben ist neben den fachlichen Ansprüchen insofern anspruchsvoll, als dass wir ausnahmslos einen Online-Auftritt verfolgen, zumal wir davon ausgehen, dass künftig das Internet eine ganz entscheidende Rolle im Bereich der Publikationen einnehmen wird. Das "gute alte Buch" oder die gedruckte Fachzeitschrift hat damit freilich nicht ausgedient. Wir bieten daher - wie bisher geschehen - unsere Texte auch weiter zum Download an, so dass Sie selber entscheiden können, welche Texte, Urteile oder sonstige Informationen Sie ausdrucken wollen.

Im Übrigen möchte ich aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass wir unserem Konzept "treu" bleiben und Sie insbesondere über die aktuelle Rechtsprechungsentwicklung kostenlos informieren wollen. Hiervon unberührt ist freilich eine sog. Entscheidungsrezension, die die Entscheidung ggf. analysiert und hieraus Folgen für die Praxis gezogen werden. Eine Rezension beinhaltet also mehr, als eine reine Entscheidungsmitteilung, wenngleich wir meinen, dass kurze einführende Bemerkungen bzw. weitere Literaturhinweise der Praxis helfen, sich weitergehend orientieren zu können.

Sofern sich unsere Webportale einem breiten Publikum präsentieren und wir hierbei insbesondere auch Führungskräfte resp. Entscheider aus Gesundheitseinrichtungen neben dem Fachpersonal und den Auszubildenden begrüßen können, "muten" wir sicherlich unseren UserInnen gelegentlich "harte Dogmatik" zu. Dies ist unvermeidlich und m.E. nach sogar insoweit zu begrüßen, als dass Ihnen (hoffentlich) nicht immer Juristen zur Seite stehen, um ggf. Konsequenzen aus aktuellen Entscheidungen ziehen zu können.

Gerade die Führungskräfte in der Pflege werden zunehmend in die "eigene Verantwortlichkeit" entlassen und dies führt auch dazu, dass die Ressource Recht einen höheren Stellenwert als bisher in der Beurteilung der Pflegepraxis einnehmen wird.

Wir können und wollen aus Ihnen keine "Juristen machen", wohl aber mit unserem Informationsangebot Ihrer besonderen Stellung in der Arzt-Pfleger-Patientenbeziehung  dadurch gerecht werden, in dem wir Ihnen auch gelegentlich ein "Lesestudium" zutrauen, mögen die Urteilstexte auch in einem typischen Juristendeutsch abgefasst sein.

Sofern wir also die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum freien (Rechts)Informationsanspruch der Bürgerinnen und Bürger unserem Engagement zugrunde legen, werden wir also nach wie vor im Zuge unserer eigenen Recherche aktuelle und interessante Entscheidungen mitteilen.

Wir begeben uns nichts, wenn wir Sie an unseren persönlichen Rechercheergebnissen teilhaben lassen, denn auch wir als Fachautoren nehmen oftmals die eine oder andere Entscheidung zum Anlass, die dahinter stehenden Rechtsfragen in einem Beitrag zu thematisieren und sofern dann - sozusagen als "Nebenprodukt" - uns Entscheidungen begegnen, die von allgemeinem Interesse für Ihre Profession sein können, werden wir hierauf als "Serviceleistung" verweisen.

Vor über drei Jahren habe ich als Initiator das Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht "ins Leben gerufen" und mich seither von der Vision leiten lassen, die erste Online-Tageszeitung zum Recht der Pflege und der Medizin einschließlich des Arzthaftungsrechts zu etablieren. Diese Projektidee hat nunmehr greifbare Formen angenommen und von Beginn an war der kostenlose Newsletter und vor allem der Newsflash integraler Bestandteil des Konzepts. Dieses Konzept schließt eben nicht ein "E-Paper" aus, dass - wie ich meine - zu höchst attraktiven Konditionen demnächst u.a. in einem Kombinationsangebot angeboten werden soll.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen hoffentlich schönen Herbstanfang.

Ihr Lutz Barth (31.08.08)


Antipsychotika erhöhen Schlaganfallrisiko älterer Menschen

Quelle: >>> Deutsches Ärzteblatt v. 29.08.07 <<< (html)


Herausforderung Demenz: Grundlagen- und Versorgungsforscher ziehen an einem Strang

„Die Ergebnisse der Demenzforschung sollen sich künftig schneller in der Patientenversorgung niederschlagen. Das haben sich Wissenschaftler zum Ziel gesetzt, die im "Kompetenznetz Degenerative Demenzen" zusammenarbeiten“ »»» weiter (html)

Von Ilse Schlingensiepen

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 26.08.08 <<< (html)


Sport hilft dem Denken im Alter auf die Sprünge: Jacobs University präsentiert erste Ergebnisse der Studie "Bewegtes Alter"

Quelle: IDW – online >>> Zur Mitteilung <<< (html)


Verlauf der Resultate sagt mehr aus
Neuer Ansatz für Demenz-Test

Quelle: >>> Ärztliche Praxis  v. 20.08.08 <<< (html)



Aktuell und brisantUmfrage bei tagesschau.de ist abgeschlossen!

Sollen Langzeitarbeitlose Demenzkranke betreuen?
 

Nach Plänen der Bundesagentur für Arbeit sollen schwer vermittelbare Arbeitslose in der Betreuung von Demenzkranken eingesetzt werden. Damit sollen Langzeitarbeitslose die großen Personallücken im Pflege- und Gesundheitsbereich auffüllen.

Halten Sie diesen Vorschlag für richtig?

Hier geht es zum Umfrageergebnis und dem Kurzbericht!

Quelle: tagesschau.de >>> Umstrittene Pläne der BA  - Sollen schwer Vermittelbare Demenzkranke betreuen? <<< (html)


Das Ergebnis gestaltet sich wie folgt:

Mit JA haben 906 (25,2%), mit NEIN 2638 (73,4%) und KEINE MEINUNG dazu 49 (1,4%)

bei insgesamt 3593 abgegebenen Stimmen votiert.


IQWiG veröffentlicht Vorbericht zu Antidementivum Memantine

Quelle: Ärzte Zeitung.de >>> Kurzbericht v. 14.08.08 <<< (html)

Ob Patienten mit Alzheimer-Demenz von Medikamenten profitieren, die den Wirkstoff Memantin enthalten, bleibt vorerst eine ungeklärte Frage. Hinweise auf einen möglichen Nutzen können nur unter Vorbehalt gelten, weil die bislang für die Bewertung verfügbaren Daten lückenhaft sind. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der Vorbericht des IQWiG, den die Wissenschaftler am 14. August veröffentlicht haben.

Bis zum 11. September 2008 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen dazu abgeben.

Mehr dazu erfahren Sie (u.a. zum Vorbericht im Volltext) auf den Seiten des IQWiG >>> IQWiG v. 14.08.08 <<<  (html)


Alzheimer: Ist geringe Bildung Risikofaktor oder Ursache?


Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 12.08.08 <<< (html)


Leben mit Demenz - Ohnmächtig vor der Katastrophe

Ein Interview von Thomas Geißen mit

Rolf Dieter Hirsch, Chefarzt der Abteilung für Gerontopsychiatrie/ -psychotherapie in den Rheinischen Kliniken Bonn und Leiter des Vereins „Handeln statt Misshandeln – Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V.“

Quelle: >>> Kölner Stadtanzeiger v. 01.07.08 <<< (html)

Kurzer Kommentar (L. Barth, 08.08.07):

M.E. ist das Interview  – gelinde ausgedrückt – ein Beleg für die Ohnmacht mancher Professionellen im Umgang mit der Sterbehilfe-Debatte und Herr Hirsch hätte wohl gut daran getan, das Thema professioneller anzugehen. Mancher seiner Aussagen sind schlicht unzutreffend und unhaltbar. Aber lesen Sie selber ...

 


Dämpfer für Amyloid-Hypothese

„Eine Impfstudie bei Alzheimer-Patienten bringt die Amyloid-Hypothese ins Wanken: Obwohl bei einigen Patienten durch die Therapie das Amyloid fast komplett aus dem Gehirn entfernt wurde, schritt die Krankheit ungebremst voran“

v. Thomas Müller, in (Quelle) >>> Ärzte Zeitung.de v. 06.08.08 <<< (html)


Menschen mit geistiger Behinderung beim niedergelassenen Arzt – bei uns ganz normal?

v. Birgit Berg, Rudi Sack &. Gisela Dahl, in ÄBW 07/2008, S. 321 ff.

Quelle: >>> ÄBW 07/2007 (pdf.) <<< (der Beitrag kann dort in der Gesamtausgabe nachgelesen werden, L.B.)


Neue Ansätze gegen Alzheimer mit Antibiotika und Farbstoffen

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online (31.07.08) <<< (html)


Das Sturzrisiko alter Patienten lässt sich minimieren

Quelle: >>> Deutsches Ärzteblatt (ärzteblatt.de) v. 29.07.08 <<< (html)


Antihistaminikum bremst Alzheimer

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 25.07.08 <<< (html)


Wie die Politik das Demenzdrama verharmlost

v. Gerd Held, in >>> welt.online.de v, 19.07.08 <<<


Die Umfrage

Alzheimer- Abgabe: ja oder nein!

Sind Sie für eine Alzheimer-Abgabe, um damit ggf. Versorgungsengpässe bei der Betreuung hochaltriger Demenzpatienten vermeiden zu können?

ist zwischenzeitlich beendet.

Das Endergebnis lautet wie folgt (Stimmen gesamt: 73)

Wir danken allen Teilnehmenden für Ihr Votum.

Lutz Barth (24.07.08)


Fallstricke bei Demenztests

Bei psychometrischen Tests sollten auch Feinmotorik, Seh- und Hörvermögen der Patienten berücksichtigt werden. »»» weiter

Quelle: Ärzte Zeitung.de >>> Zur Mitteilung v. 23.07.08 <<< (html)


Dimebon verbessert Alzheimer-Symptomatik

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 21.07.08 <<< (html)


Antidementiva nur für ein Drittel der Demenzkranken

Quelle: Ärzte Zeitung.de >>> Mitteilung  v. 21.07.08 <<< (html)


Sehr geehrte Damen und Herren.

Wie angekündigt, haben wir nunmehr unsere Einführungsphase für unser neues Online - Produkt der >>> Zeitschrift zum Altenpflegerecht <<< beendet. Wir möchten an dieser Stelle zunächst den UserInnen für ihre zahlreichen Hinweise, Empfehlungen und Anregungen danken. Wir haben Ihre Anregungen aufgenommen und wir präsentieren uns nunmehr in einem neuen „Gewande“.

Neue Interessenten haben nach wie vor die Möglichkeit, für längstens 3 Wochen einen kostenlosen Testzugang per >>> einfacher Email <<< anzufordern anzufordern.

Auf der Seite des IQB finden sich einige Vorab-Veröffentlichungen aus dem nunmehr geschützten Bereich. Selbstverständlich bleiben diese Veröffentlichungen auch nach der Freischaltung der Online – Version der Zeitschrift zum Altenpflegerecht in einem geschützten Modus frei zugänglich.

Die Zugangskennung april1111 wird am 20.07.08, 9.00 Uhr gelöscht.

Die Umstellung hat auf die vergebenen Benutzerkennungen der Abonnenten keinen Einfluss, so dass Sie sich weiterhin einloggen können. Wie gewohnt können Sie hierbei direkt die Seite unter http://www.altenpflegerecht-zeitschrift.de mit dem Login aufrufen.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und ich wünsche Ihnen weiterhin ein angenehmes Wochenende.

Ihr Lutz Barth (19.07.08)


Allergiemittel bessert Alzheimer-Demenz

Quelle: Ärzteblatt.de >>> Zur Mitteilung v. 18.07.08 <<< (html)


Demenz: MMST-Skala an Bildungsstand der Patienten anpassen

Quelle: Ärztliche Praxis >>> Mitteilung v. 15.07.08 >>> (hmtl)


Bei Demenz-Kranken bleibt Kommunikaton zwischen Arzt und Pflegern oft auf der Strecke

v.  Helga Brettschneider

Quelle: Ärzte Zeitung.de >>> Beitrag v. 14.07.08 <<< (html)


UKE-Studie belegt erstmals: Auch Gehirne älterer Menschen können noch wachsen

Quelle: Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf >>> Pressemitteilung v. 09.07.08 <<< (html)


Nachgehakt: Sterbehilfe bei HartaberFair - Nur Glaubensbekenntnisse und die weichgespülte Ethik des Sterbens

Ein >>> Kurzbeitrag v. Lutz Barth (10.07.08) <<< (pdf.)


Sicher fahren trotz Alzheimer-Demenz?

„Patienten mit milder Alzheimer-Demenz sind im Schnitt noch elf Monate fahrtüchtig / Studie mit 128 Autofahrern“ »»»

Quelle: v. Th. Meißner , Ärzte Zeitung.de >>> Kurzbeitrag v. 08.07.08 <<< (html)


Ministerin Schmidt will schlechte Heime schließen

Quelle: >>>> v. Stefanie Winkelnkemper, in Rheinische Post – online v. 02.07.08 <<< (html)


Vorbericht zur nichtmedikamentösen Behandlung der Alzheimer Demenz erschienen


“Die Bedürfnisse von Patienten mit Alzheimer Demenz sind komplex und verändern sich mit dem Fortschreiten der Erkrankung. Ebenso vielfältig sind die bisher entwickelten Therapien. Das IQWiG untersucht deren Nutzen für die Patienten und hat jetzt die vorläufigen Ergebnisse zu den nichtmedikamentösen Maßnahmen vorgelegt. Letztere sind vor allem darauf ausgerichtet, Begleitsymptome wie Depressivität, Unruhe, Schlafstörungen oder aggressives Verhalten abzumildern. Andere Ansätze versuchen, die Alltagskompetenz der Patienten zu stärken und Angehörige zu unterstützen. Bis zum 1. August 2008 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht einreichen. Medikamentöse Verfahren bei Alzheimer Demenz werden in getrennten Berichten bewertet“ »»»

Quelle: IQWiG >>> Zum vollständigen Text (04.07.08) <<< (html)


Kompetenznetz Degenerative Demenzen (KNDD) startet. Universitätsmedizin Göttingen leitet einen von drei Forschungsverbünden.

50 Millionen Euro für das KNDD über 12 Jahre. 2 Mio Euro fließen in der ersten, dreijährigen Förderphase nach Göttingen. Prof. Dr. Jörg Schulz, Direktor der Abt. Neurodegeneration u. Neurorestaurationsforschung, ist Sprecher eines Forschungsverbundes »»»

Quelle: Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität - Universitätsklinikum | Medizinische Fakultät >>> Presseinformation Nr. 093 vom 04. Juli 2008 <<<


Aktuell Online – Zeitschrift zum Altenpflegerecht!

Wir öffnen unsere „Pforten“ zum Eingang in das neue Medium der Fachzeitschrift zum Altenpflegerecht.

So gelangen Sie zu dem Online-Portal. Geben Sie bitte folgende Zugangskennung ein, nachdem Sie den folgenden Link aufgerufen haben:

>>> http://www.altenpflegerecht-zeitschrift.de

Benutzername: Testzugang

Passwort: april1111

Ihnen steht bis zum Ablauf der Projektphase (15.07.2008) der kostenlose Zugang offen. Wir meinen, Ihnen ein attraktives Portal zur Verfügung gestellt zu haben. Die Fachzeitschrift wächst nunmehr kontinuierlich.

Ihr Lutz Barth (30.06.08)


Versorgung bei Demenz "absolut unzureichend"

„Die Versorgung von Demenzkranken wie etwa Alzheimerpatienten ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie in ganz Deutschland "absolut unzureichend".

Quelle: Ärzte Zeitung.de >>> Online v. 26.06.08 <<< (html)


 

Literaturhinweis:
Das Juni Heft 03/2008 der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie thematisiert Fragen und Themen rund um das Alter – Körper – Psyche.

Quelle: SpringerLink.com >>> Zum Inhaltsverzeichnis 03/2008 <<< (html)


Case Management in der Pflege

Die Aufgabe personen- und familienbezogener Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit und ihre Realisierung in der Reform der Pflegeversicherung

v. Th. Klie u. M. Monzer, in Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 02/2008, S. 92 ff.


Im Spannungsfeld zwischen Medizin, Pflege und Politik: Menschen mit Demenz

v. R.D. Hirsch, in Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 02/2008, S. 106 ff.


Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Wolters Kluwer Deutschland GmbH und damit der renommierten Zeitschrift Pflegerecht

Pflicht des Arztes zur Dokumentation und Gegenzeichnung in der „fremden“ (Heim)Dokumentation einer stationären Alteneinrichtung?

 Von Lutz Barth

 (Quelle: PflR 09/2007, S. 413 – 422)

 >>> Beitrag als Pdf.- Dokument aufrufen und ausdrucken <<<


Hirnliga e.V. zu Demenzen
Frühe Diagnose möglich und auch sinnvoll

Experten sehen keinen Grund zum Nihilismus; leichte kognitive Störungen sind bereits ernst zu nehmen und eine rechtzeitige Diagnose ist erforderlich.

Quelle: Bericht von Petra Eiden, in >>> DNP 06/2008, S. 19 ff. <<< (pdf.)


Alzheimer: Statine sollen Neurone schützen

Quelle: >>> Deutsches Ärzteblatt v. 16.06.08 <<< (html)


Mangelernährung im Überfluss - Wie sich Mangelernährung im Krankenhaus auswirkt

Auszug aus der PM:

„Die Netzwerkstudie "Mangelernährung" der DGEM hatte Ende 2006 ergeben, dass 43 Prozent der Krankenhauspatienten über 70 Jahre mangelernährt waren, dazu litten im Vergleich nur 7,8 Prozent der Patienten unter 30 Jahren an Mangelernährung. Die meisten Fälle von Mangelernährung wurden in geriatrischen (56,2 %), onkologischen (37,6 %) und gastroenterologischen (32,6 %) Abteilungen beobachtet. Insgesamt mussten mangelernährte Patienten mit einer 43-prozentigen Verlängerung ihres Krankenhausaufenthaltes rechnen.“

Quelle: idw-online >>> Rita Wilp, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. v. 12.06.2008 <<<


Studie: Licht lindert Demenz und Depressionen im Pflegeheim – Fragliche Effizienz einer Melatonintherapie

Quelle: >>> Deutsches Ärzteblatt v. 11.06.08 <<< (html)


Aktuell! BGH: "Freiheit zur Krankheit" und vorläufige Unterbringung

Was war passiert?

Der 27-jährige Betroffene, der an einer Schizophrenie leidet und seit 2003 unter Betreuung steht, war bereits wiederholt untergebracht. Auf Antrag der Betreuerin hat das Amtsgericht - nach einem tätlichen Übergriff des Betroffenen auf die Betreuerin - die vorläufige Unterbringung des Betroffenen bis längstens 7. März 2008 genehmigt. Die hiergegen eingelegte sofortige Beschwerde hat das Landgericht durch die Einzelrichterin - unter Heranziehung eines psychiatrischen Gutachtens und nach Anhörung des Betroffenen - zurückgewiesen. Hiergegen richtet sich die sofortige weitere Beschwerde des Betroffenen.

Das Oberlandesgericht hat die Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung über die sofortige weitere Beschwerde vorgelegt. 

Der BGH hat die sofortige Beschwerde für nicht begründet erachtet: Die von § 30 Abs. 1 Satz 3 FGG eröffnete Möglichkeit des Beschwerdegerichts, Rechtssachen nach Maßgabe des § 526 ZPO dem Einzelrichter zur Entscheidung zu übertragen, besteht auch in Betreuungs- und Unterbringungssachen. Aus § 69 g Abs. 5 Satz 2, § 70 m Abs. 3 FGG ergibt sich nichts Gegenteiliges. 

(BGH, Beschluss vom 16. April 2008 - Az. XII ZB 37/08)

Quelle: Online-Zeitschrift zum Altenpflegerecht >>> zur Entscheidung <<< (pdf.)


Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer

„TU-Forscher sind Mechanismen der heimtückischen Krankheit auf der Spur.
Hoffnung im Kampf gegen Alzheimer. Forscher der TU Darmstadt können zentrale Regulationsmechanismen für Ablagerungen im Hirn, die Ursache der demenziellen Erkrankung, aufklären. Weltweit sorgen die Ergebisse für große Aufmerksamkeit.“ »»»

Quelle: TU Darmstadt >>> Mitteilung v. 11.06.08 <<< (html)


OLG Düsseldorf: Keine Haftung eines Pflegeheims bei Unfall nach ungeklärtem Lösen eines Sicherheitsgurtes an einem Rollstuhl

OLG Düsseldorf, Beschl. vom 20.03.2008 (Az.I-24 U 166/07)

Quelle: Online-Zeitschrift zum Altenpflegerecht >>> zur Entscheidung mit einer Vorbemerkung v. Lutz Barth <<< (pdf.)


Alzheimer-Auslöser gibt Geheimnis seiner pathologischen Struktur preis

Wissenschaftler am Fritz-Lipmann-Institut in Jena entwickeln Antikörper, die Plaque-Bildung verhindern. Hoffnung auf neuen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Alzheimer. Erstmals hochauflösende Aufnahmen von Amyloid-Fibrillen am Elektronen-mikroskop erzeugt.

Quelle: Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. >>> Pressemitteilung v. 06.06.08 <<<


Morbus Alzheimer: Makrophagen als “Staubsauger” für Plaques

Quelle: >>> Ärzteblatt.de v. 02.06.08 <<< (html)


EGCG verhindert Proteinfehlfaltung
Grüner Tee schützt vor Alzheimer

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 02.06.08 <<<


Selbstbestimmung als Leitmotiv im Heimgesetz

Sozialministerin Trauernicht will Pflegeeinrichtungen zu mehr Transparenz verpflichten »»»

Quelle: >>> Ärzte Zeitung.de v. 30.05.08 <<< (html)


Alzheimerpatienten
Umfeld genauso wichtig wie Medikamente

Quelle: >>> zm – online.de v. 28.05.08 <<< (html)


Die Pflege Alzheimer-Kranker macht Angehörige selbst krank

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online v. 26.05.08 <<<


Ärztetag fordert Debatte über Pflege Demenzkranker

Delegierte votieren für eine 30-prozentige Aufstockung der Personalbudgets in Heimen / Plädoyer für flächendeckende geriatrische Reha

v. Florian Staeck, Quelle: Ärzte Zeitung v. 21.05.08


Situation pflegebedürftiger Menschen in Deutschland am Beispiel Demenz

 

  • Lebensqualität demenzkranker Menschen

Referent: Prof. Dr. phil. Andreas Kruse, Heidelberg (Referat) (html)
Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg

  

  • Betreuung pflegebedürftiger Patientinnen und Patienten – Neue Versorgungskonzepte: Forderung an Beteiligte, Politik und  Gesellschaft

Referentin: Frau Dr. med. Cornelia Goesmann, Hannover (Referat) (html)
Vizepräsidentin der Bundesärztekammer

 
Quelle: >>> jeweils BÄK – Homepage <<< (Hinweis: Auf der Seite hat die BÄK auch einen entsprechenden Download der Referate im pdf. – Format zur Verfügung gestellt)


Pharmaindustrie will keine Alzheimer-Abgabe

Während der Präsident der BÄK Jörg-Dietrich Hoppe von der Pharmaindustrie eine Abgabe zur Erforschung angesichts der Ausbreitung der  Volkskrankheit Demenz  gefordert hat, lehnt dies der Verband Forschender Arzneimittelhersteller umgehend ab. Es gebe "keinen Anlass für einen solchen Systemeingriff", soVFA-Sprecher Jochen Stemmler gegenüber dem Tagesspiegel. Hinter Hoppes Forderung stehe "die Aussage, dass unser System diese Krankheit nicht mehr anders bewältigen kann". Dies sei jedoch Panikmache (Quelle: Tagesspiegel v. 21.05.08)

Was meinen Sie dazu? Sollte eine Alzheimer-Abgabe erhoben werden. Wir vom IQB führen derzeit zu dieser Frage eine Umfrage durch. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.iqb-info.de/aktuelle_umfragen.htm

Lutz Barth (23.05.08)


Ärztetag fordert mehr Finanzmittel für die Behandlung Demenzkranker

U.a. lehnen die Ärztevertreter die Ermächtigung von so genannten Heimärzten ab. Stattdessen sollten in stationären Pflegeeinrichtungen Kooperationen mit besonders qualifizierten Vertragsärzten beschlossen werden. »»»

Quelle: BÄK >>> Pressemitteilung v. 21.05.08 <<<


Älter werden im Wohnquartier: Lebendige Nachbarschaft - Wie gelingt das?
Neuer Themenschwerpunkt auf
www.forum-seniorenarbeit.de

„(Köln/Düsseldorf, 21.05.2008) "Älter werden im Wohnquartier" ist ein neuer Themenschwerpunkt im Forum Seniorenarbeit NRW, dem größten Wissensportal zur Seniorenarbeit in Deutschland. In vielen Beiträgen aus Theorie und Praxis wird gezeigt, wie "Lebendige Nachbarschaften" gelingen können. Gut funktionierende Nachbarschaften entstehen nicht von allein. Sie erfordern vielfältige Gelegenheiten zur Begegnung. Die Rahmenbedingungen für Begegnung und Aufmerksamkeit für die gegenseitigen Wünsche und Bedürfnisse müssen von Nachbarn selbst, aber auch von Organisationen und Politik gestaltet werden“ »»»

Quelle: KDA >>> Pressemitteilung v. 21.05.08 <<<


Neue Option im Kampf gegen Alzheimer

Forschern des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden ist es gelungen, einen neuen Therapieansatz gegen die Alzheimer-Demenz zu entwickeln, der auch im Kampf gegen weitere Krankheiten helfen könnte.

Quelle: >>> Medizin-online v. 21.05.08 <<<


Selbstmedikation des geriatrischen Bewohners und Verantwortung des Pflegepersonals

Darauf, dass die Pharmakotherapie des multimorbiden Geriatriepatienten einen besonderen Behandlungsstandard erfordert, haben wir schon des Öfteren hingewiesen. Dies gilt nicht nur für die sog. ärztlich angeordnete Bedarfsmedikation im Besonderen, sondern gleichsam auch für die rationale Pharmakotherapie im Allgemeinen.

Quelle: IQB – Lutz Barth >>> Mitteilung v. 21.05.08 <<< (pdf.)


Neue Studie zur ambulanten Versorgung von Demenzkranken (DIAS)

“Die medizinische und pflegerische Situation der Demenzkranken muss dringend und nachhaltig verbessert werden“, so Prof. Hans Gutzmann, der Vorsitzende der DGGPP bei der Vorstellung einer Studie zur Situation der Demenzversorgung im ambulanten Sektor (DIAS).

Quelle: DGGPP >>> zur Pressemitteilung <<< (pdf.)
 

Vgl. ebenso aktuell zur Versorgungssituation den Kurzbeitrag in Ärzte Zeitung online:

Wie können Demenzkranke besser versorgt werden?

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online (21.05.08) <<< (html)


Siehe dazu auch den Veranstaltungshinweis der DGGPN:

 

Demenzerkrankungen - Versorgungsproblem für eine alternde Gesellschaft?

4. Hauptstadtsymposium und Pressekonferenz
am Mittwoch, den 25. Juni 2008 in Berlin:

Demenzerkrankungen - Ein kaum lösbares Versorgungsproblem für eine alternde Gesellschaft?

Quelle: DGPPN >>> Veranstaltungsankündigung <<< t


Vgl. dazu auch:

Gerontopsychiatrischen Kliniken fehlt das Personal

Die Abteilungen für Alterspsychiatrie waren in den vergangenen Jahrzehnten Motor für eine Vernetzung und Verbesserung der ambulanten Versorgung. Ohne sie ist eine gerontopsychiatrische Versorgung in vielen, insbesondere ländlichen, Regionen schwer vorstellbar.

Quelle: DGGPP >>> zur Stellungnahme <<< (pdf.)


Die Dokumentation des

4. Kongress "Qualitätssicherung in ärztlicher Hand - zum Wohle der Patienten"
am 1. März 2008 in Düsseldorf

findet sich auf den Seiten der Ärztekammer Nordrhein und wir möchten hier auf einen der thematischen Schwerpunkte verweisen:

Der alte und der demente Patient - Anforderungen an die medizinische Versorgung

Die Dokumente sind jeweils im Pdf.-Format downloadbar.

Der alte Mensch - Herausforderung für Gesellschaft und Medizin (50 KB)  Dr. Leonhard Hansen, Düsseldorf 
Gesundheit im Alter - Entschließung der 16. Landesgesundheitskonferenz (2,1 MB)  Dr. Dorothea Prütting, Düsseldorf 
Gemeinsam besser werden – Ärzte und Krankenkassen als Partner bei der Versorgung alter Menschen (483 KB)  Cornelia Prüfer-Storcks, Düsseldorf 
Wie bleibe ich länger jung, gesund und unabhängig? Anforderungen an den Einzelnen und die soziale Umgebung (2,0 MB)  Dr. Holger Lange 
Verwirrung im Krankenhaus – stationäre Behandlung als Risiko für alternde Patienten (16 KB)  Dr. Hans-Jürgen Bosma, Rees 
Alt, krank und auf dem Weg aus dem Krankenhaus nach Hause – die Versorgung alter Patienten an der Schnittstelle stationär - ambulant (2.2 MB)  Dr. Helge Güldenzoph, Bonn 
Versorgung Demenzkranker in der Hausarztpraxis - Was der Hausarzt (sich) leisten kann! (765 KB)  Dr. Joachim Meiser, Wallerfangen 
Wie helfe ich alten Patienten, länger „fit“ zu bleiben? Erfahrungsberichte aus beispielhaften Modellprojekten und Präventionsprogrammen zur Förderung der geistigen und körperlichen Fitness im Alter (167 KB) Priv. Doz. Dr. Dr. Andrea Icks, Düsseldorf
   
Wie helfe ich alten Patienten, länger „fit“ zu bleiben? Erfahrungsberichte aus beispielhaften Modellprojekten und Präventionsprogrammen zur Förderung der geistigen und körperlichen Fitness im Alter (116 KB)  Prof. Dr. Hans Georg Nehen, Essen
Verbesserung der Versorgung demenzkranker älterer Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich Vorstellung von Modellprojekten - Modellprojekt „Geriatrische Betreuung bei Operationen des St. Franziskus-Hospitals Münster (32 KB)  Dr. Simone Gurlit, Münster 
Förderung der Verordnungssicherheit
Sicher verordnen und Kosten sparen durch gezielte Information de Ärzte - welche Rolle hat der Arzt, welche Rolle die Pharmaindustrie? (754 KB)  Prof. Dr. Ulrich Schwabe, Heidelberg 
Medikationsfehler in der (Hausarzt-)Praxis – erkennen, analysieren, vermeiden (8 KB) Dr. Barbara Hoffmann, MPH, Frankfurt 
„Die Software kann alles?!“ – Stellenwert von computergestützten Verordnungssystemen in der Praxis (220 KB) Dr. Winfried Reuter, Düren 
Arzneimittelrisiken und Compliance bei älteren Patienten (569 KB) Prof. Dr. Petra Thürmann, Wuppertal 
Verordnungssicherheit aus dem Automaten – Verblisterung von Medikamenten als Lösung? (754 KB) Edwin Kohl, Merzig 
 

Quelle: Ärztekammer Nordrhein >>> Zur Dokumentation <<<


BSG: Härtefallleistung nur bei höherem Pflegesatz

Was war passiert?


Die im Jahre 1912 geborene, bei der beklagten Pflegekasse versicherte Klägerin leidet an schwerer Demenz mit vollständiger Desorientierung, Wahrnehmungsstörungen, Apraxie, kompletter Harn- und Stuhlinkontinenz, Gang- und Standstörungen, Rumpfinstabilität, Sprachstörungen, Schwerhörigkeit, Osteoporose sowie degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenveränderungen. Sie lebt seit 1982 in einem Pflegeheim in Essen.

 Die Beklagte gewährte ihr Sachleistungen bei vollstationärer Pflege nach der Pflegestufe I ab 1.8.1998 und nach der Pflegestufe II ab 1.7.2000. Einen Höherstufungsantrag vom 22.2.2005 lehnte die Beklagte nach Einholung von zwei MDK-Gutachten ab, weil der zeitliche Mindestwert der Pflegestufe III von vier Stunden täglicher Grundpflege nicht erreicht werde.

Im Klageverfahren hat die Klägerin geltend gemacht, ab 1.2.2005 müsse sie nicht nur der Pflegestufe III zugeordnet, sondern darüber hinaus als Härtefall der Pflegestufe III anerkannt werden. Nach medizinischer Beweiserhebung des SG hat sich die Beklagte durch angenommenes Teilanerkenntnis verpflichtet, der Klägerin Sachleistungen nach der Pflegestufe III ab 1.1.2006 zu gewähren. Streitig blieben die Zuordnung der Klägerin zur Pflegestufe III nebst Anerkennung als Härtefall für die Zeit vom 1.2.2005 bis zum 31.12.2005 sowie die Anerkennung als Härtefall für die weitere Zeit ab 1.1.2006. Das SG hat die Klage abgewiesen und die Sprungrevision zugelassen. Erst durch eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustands der Klägerin um die Jahreswende 2005/2006 sei der Grundpflegebedarf auf einen die Pflegestufe III rechtfertigenden Umfang angestiegen. Die Voraussetzungen eines Härtefalls lägen indes nicht vor. Zwar seien für die Grundpflege in der Regel zwei, manchmal auch drei Personen erforderlich, um die permanente Abwehrhaltung der Klägerin zu überwinden, sodass insoweit ein außergewöhnlich hoher Pflegeaufwand zu bejahen sei. Die Anerkennung als Härtefall scheide aber dennoch aus, weil der erhöhte Sachleistungsbetrag für Härtefälle (monatlich 1.688 statt 1.432 Euro bei vollstationärer Pflege) nur gezahlt werden dürfe, wenn die Heimpflege einen über den normalen Pflegesatz der Pflegeklasse III hinausreichenden Betrag erfordere. Daran fehle es hier. Die Klägerin zahle dem Pflegeheim nur den vereinbarten normalen Pflegesatz der Pflegeklasse III, habe also zur Sicherstellung der täglichen Grundpflege, medizinischen Behandlungspflege und sozialen Betreuung keinen finanziellen Mehraufwand im Vergleich zu anderen Pflegeheimbewohnern der Pflegestufe III.

Mit der Revision verfolgt die Klägerin nur noch das Ziel, ab 1.1.2006 als Härtefall anerkannt zu werden und entsprechend höhere Leistungen zu erhalten. Sie rügt die Verletzung materiellen Rechts.

Das BSG hat mit Entscheidung v. 10.04.08 die Revision der Klägerin zurückgewiesen.

Der 3. Senat hat im Anschluss an sein Urteil vom 30.10.2001 (BSGE 89, 50 = SozR 3-3300 § 12 Nr 1) bestätigt, dass die Anerkennung eines Härtefalls durch die Pflegekasse bei stationärer Pflege voraussetzt, dass ein Versicherter wegen seines außergewöhnlich hohen Pflegebedarfs einen gegenüber dem üblichen Pflegesatz der Pflegeklasse III erhöhten Pflegesatz zu zahlen hat. Dies folgt bereits aus § 43 Abs 3 Satz 1 SGB XI, der die Zahlung des erhöhten Gesamtbetrages von bis zu 1.688 Euro monatlich davon abhängig macht, dass dies zur Vermeidung von Härten notwendig ist - damit können nur finanzielle Mehraufwendungen gemeint sein. Die Härtefall-Richtlinien vom 28.10.2005 haben diese vom Gesetzgeber vorgeschriebene und vom Senat in der oa Entscheidung konkretisierte Rechtsfolge nur noch nachvollzogen.

Quelle: >>> BSG, Urt. v. 10.04.08 (Az. B 3 P 4/07 R) - Terminbericht <<<


Viel Bewegung bremst die Demenz

Quelle: >>> Ärzte Zeitung (online) v. 15.05.06 <<<


Entzündungshemmung schützt nicht vor Alzheimer

Quelle: >>> Ärzte Zeitung (online v. 14.05.08) <<<


Adipositas als Demenzrisiko

Quelle: >>> Ärzteblatt.de v. 08.05.08 <<<


Elektronische Fußfesseln für Demenzkranke: Ist die Menschenwürde in Gefahr?

„In der stationären Pflege von Patienten mit Demenz ist der Einsatz elektronischer Personenortungssysteme sehr umstritten. Widersprüchlich präsentiert sich auch die einschlägige Rechtsprechung.“ »»»

v. Bärbel Schönhof

Quelle: >>> DNP 05/2008, S. 16 ff. <<< (html)

Vgl. dazu auch im Rechtsprechungsteil >>> Der Sendechip im Schuh eines Demenzpatienten! <<<


Herausforderung Demenz

NRW - Minister Karl-Josef Laumann: Wir sind für die Herausforderung ‚Demenz’ bestens aufgestellt! / Präsentation in Berlin zur „Landesinitiative Demenz-Service NRW“

Quelle: Landesregierung NRW >>> Mitteilung v. 05.05.08 <<<


Kongress
Lebensqualität bei Demenzerkrankung

19. Mai 2008

Hier können Sie das Veranstaltungsprogramm downloaden.

>>> http://www.gero.uni-heidelberg.de/Flyer_Uni_HD_Kongress.pdf <<<

Die Tagung beginnt um 10.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr.

Die Tagung ist kostenlos und richtet sich an alle Personen, die an wissenschaftlichen und praktischen Fragen zur Betreuung demenzkranker alter Menschen interessiert sind. Eine kostenfreie Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird gestellt.

Anmeldung ist noch möglich unter: Institut für Gerontologie, Sekretariat, Bergheimer Straße 20, 69 126 Heidelberg.


Ganzheitlich gegen Inkontinenz bei Demenz

Quelle: >>> Ärzte Zeitung (online) v. 08.05.05 <<<


Versorgungssituation in der Psychiatrie besorgniserregend!

Quelle: >>> Ärzte Zeitung – online v. 30.04.08 <<<


"Demenzkranke sind für Ärzte eine Problem-Klientel"

von Ilse Schlingensiepen, in >>> Ärzte Zeitung online v. 15.04.08 <<<


Erste Erfolge: Dresdner Forscher finden neuartigen Ansatz zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit

Quelle: Technische Universität Dresden >>> Mitteilung v. 25.04.08 <<<


Aktuelle  Stellungnahme der DGGPP (April 2008)
Gerontopsychatrischen Kliniken fehlt das Personal

„Die Abteilungen für Alterspsychiatrie waren in den vergangenen Jahrzehnten Motor für eine Vernetzung und Verbesserung der ambulanten Versorgung. Ohne sie ist eine gerontopsychiatrische Versorgung in vielen, insbesondere ländlichen, Regionen schwer vorstellbar. Wegen fehlendem und überlastetem Personal können diese Leistungszentren schon länger nicht mehr mit der notwendigen Intensität und Qualität arbeiten.“

Quelle: DGGPP >>> Download der Stellungnahme <<< (pdf.)


Das „Lebensrisiko“ des Dementen und sein (Grund)Recht auf psychische Krankheit?

In der fachlichen Debatte bei der Frage nach geeigneten und erforderlichen Versorgungs- und Betreuungskonzepten von Demenzpatienten gilt es, ein rechtes Augenmaß zu entwickeln.

Nicht selten leisten hierzu prominente Pflegerechtler einen Beitrag zur Verklärung der dementiellen Erkrankung und es liegt auf der Hand, dass dies nicht ohne Folgen für das sog. Recht der Pflege alter Menschen bleibt. Mit zunehmendem Eifer werden die Aufsichtspflichten etwa einer stationären Pflegeeinrichtung über einen gerontopsychiatrisch erkrankten Bewohner geleugnet. Phantasievoll wird das „(Grund)Recht zur psychischen Krankheit“ postuliert und in ein bewusstes Spannungsverhältnis zur Würde des Demenzpatienten und weiterer Freiheitsrechte gesetzt, um so weitestgehend argumentativ den Weg dafür ebnen zu können, dass der Demenzpatient in stationären Einrichtungen durchaus auch seine „typischen Lebensrisiken“ selbst zu tragen habe. Dass hierbei die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ihr seiniges dazu beigetragen hat, soll hier nicht verschwiegen werden. Erinnern wir uns: Der BGH hat in zwei zentralen Entscheidungen zur sog. Sturzproblematik ohne erkennbare Not spezielle Pflichten der Aufsichtsführung über einen sturzgefährdeten Bewohner auf die in Pflegeheimen üblichen Maßnahmen begrenzt, die mit einem vernünftigen finanziellen und personellen Aufwand realisierbar sind. Maßstab hierfür sei das Erforderliche und das für die Heimbewohner und Pflegepersonal Zumutbare (BGH v. 18.04.05, in BGHZ 163, S. 53 ff.).

Ungeachtet dessen, dass die Rechtsprechung des BGH völlig zu Recht erhebliche Kritik erfahren hat, muss allerdings der unreflektierte Umgang mit den Grundrechten des Bewohners zur besonderen Nachdenklichkeit anregen. Dass das Selbstbestimmungsrecht des dementiell erkrankten Bewohners zu wahren ist, ist gleichsam eine triviale Feststellung und dient lediglich zur ersten Orientierung. Die Spannungslagen selbst sind freilich mit solchen Hinweisen kaum zu lösen und aus der Sicht mancher Pflegerechtler wird gleichwohl dieser Hinweis des BGH dankbar angenommen. Bei näherer Betrachtung ist dass dem dementiell Erkrankten überbordete „Lebensrisiko“ eine Kapitulation des zivilen Haftungsrechts in Gestalt allgemeiner Verkehrssicherungs- und ggf. besonderer Aufsichtspflichten vor den ökonomischen und personellen Rahmenbedingungen der stationären Pflegeeinrichtungen und da kann es dann schon Sinn machen, lieber ein „(Grund)Recht auf psychische Krankheit“ konstruieren zu wollen, als darauf  hinzuweisen, dass der dementiell erkrankte Bewohner um seines psychischen und physischen Integritätsschutzes – aber auch um seiner wohlverstandenen Freiheit – willen einer multiprofessionellen Betreuung bedarf, die nicht zum „Nulltarif“ zu haben ist. Was also ist bei der Betreuung eines Demenzpatienten „vernünftig“ und demzufolge geboten? Die Betonung des „Rechtanspruchs auf psychische Krankheit“, bei der dann im Zweifel der erkrankte Bewohner zu Schaden kommt oder die Statuierung von (durchaus überobligatorischen) vertraglichen, aber auch deliktischen Pflichten, die der Vertragspartner mit der Aufnahme und Betreuung von Demenzpatienten  (auch der später erkrankten) zu erfüllen hat?

Die Würde und die weiteren Grundrechte des Demenzpatienten bleiben im Kern unantastbar, aber wohl nicht um den Preis, dass der Grundrechtsträger in weniger „lichten Momenten“ sich „verflüchtigt“ und dadurch zu Schaden kommt. Was würde uns der Demenzpatient entgegnen, wenn er feststellt, dass er zwar seinem natürlichen Willen folgend die Einrichtung verlassen hat, er aber in der Folge für Monate, wenn nicht gar dauerhaft, seiner potentiellen Fortbewegungsfreiheit verlustig gegangen ist, weil ihm nicht die gehörige Aufsicht zuteil geworden ist? Die Lebensqualität dürfte entscheidend beeinträchtigt sein und zwar durch das personell und wirtschaftlich „Zumutbare“!

Keine gute Aussichten für den Demenzpatienten und es erscheint angeraten, für diesen Fall (ggf. auch in der patientenautonomen Verfügung) im Vorfeld durch entsprechende Erklärungen Sorge zu tragen.

Lutz Barth (18.04.08)


Alzheimer mit PET frühzeitig erkennen

„Demenzielle Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer können seit neuestem mithilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) frühzeitig erkannt werden. Bei der PET werden mittels radioaktiv markierter Substanzen, so genannter Radiotracer, bestimmte Funktionsprozesse des Gehirns dargestellt. Ein neues Verfahren ermöglicht nun, die für die Alzheimer-Demenz charakteristischen Eiweißablagerungen im Gehirn, das so genannte beta-Amyloid, darzustellen.“ »»»

Quelle: idw – online >>> Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. v. 17.04.08 <<<


Heimliche Medikamentengabe

Was ist passiert?

Angehörige fordern von einer Pflegekraft ein nicht ärztlich verordnetes homöopathisches Mittel in die Mahlzeiten eines Bewohners zu mischen. Angehörige sind davon überzeugt, sich bestens mit Medikamenten auszukennen.

Es wird immer wieder versucht, die Angehörigen davon zu überzeugen, dass die Verordnung von Medikamenten Aufgabe des behandelnden Arztes ist.

Quelle: KDA – Aus kritischen Ereignissen lernen – Online-Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege  >>> zum Bericht <<< (html) mit einer Stellungnahme des KDA


Symposium der Hirnliga e.V.

Es muss nicht immer Alzheimer sein ! - Frühdiagnostik von Demenzen und ihre Konsequenzen -

23. April 2008, 10.00 Uhr – 12.30 Uhr

Veranstaltungsort: Bundespressekonferenz Schiffbauerdamm, Ecke Reinhardtstraße

Laut Angaben des Veranstalters ist die Teilnahme kostenlos.

Quelle: Hirnliga e.V >>> Mehr Informationen zum Tagungsprogramm und ein Anmeldeformular finden Sie hier
 

Langzeitstudie mit Frauen zeigt protektiven Effekt
Schützt Wein vor Demenz?

Der Genuss von Wein könnte bei Frauen das Risiko einer Demenz verringern, zeigt eine schwedische Langzeitstudie. Bier und Spirituosen haben jedoch keinen Einfluss »»»

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 11.04.08 <<<


Langzeitstudie mit männlichen Teilnehmern zeigt:
Diabetes erhöht Alzheimerrisiko

Quelle: Ärztliche Praxis v. 10.04.08 <<<


Walter Jens und die Reise ins Vergessen

„Ich bete, dass er eines Morgens nicht mehr aufwacht“

Quelle: Welt (online).de >>> Zum Beitrag v. 02.04.08 <<< (html)


Demenz und Wachkoma – die „Geburtsstunden“ einer „anderen Person“?

In der Debatte um die Reichweite und Verbindlichkeit von Patientenverfügungen veranlasst die (Rechts-)Auffassung mancher Juristen von der sog. antizipativen Willenserklärung und damit gleichsam einem Willenskontinuum die Palliativmediziner dazu, aus psychologischer und anthropologischer Sicht diese Auffassung ad absurdum führen zu wollen. »»»

Quelle: IQB - Internetportal >>> IQB – Mitteilung v. 02.04.08 <<< pdf.


Emnid Blitzumfrage zum Gesundheitswesen:

Informationsdefizit bei Demenzerkrankungen: Aufklärung über Therapiemöglichkeiten notwendig

Die vollständige Presseinformation können Sie hier als pdf-Datei downloaden. Die dazugehörige Grafik können Sie hier downloaden.

Quelle: Janssen-Cilag.de >>> Zur Mitteilung v. 20.03.08 <<<


CME- Fortbildung:
Diagnose und Therapie der Demenz mit Lewy-Körperchen

Patienten profitieren von Acetylcholinesterase-Hemmern

v. Dr. Lutz M. Drach, Schwerin, Quelle: >>> in DNP 03/2008, S. 37 ff. <<< (pdf.)


Experten prangern mangelhafte Versorgung von Dementen an

Studie: Jeder zweite Kranke erhält keine Medikamente, andere werden falsch versorgt

Für eine bessere Versorgung von Demenzkranken müssen die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Professor Hans Gutzmann, zusammengeführt werden.

Quelle: >>> Ärzte Zeitung online (13.03.2008) <<< html)
 

Kurze Anmerkung (L. Barth):

Demenzpatienten – auf dem Weg einer verordneten Intoxikationspsychose?

Dass die Pharmakotherapie eines multimorbiden und zudem an Demenz erkrankten Alterspatienten höchste Anforderungen an den Therapeuten stellt, ist seit langem bekannt.

Eine aktuelle Studie belegt indes erneut, dass gravierende Defizite zu beklagen sind. Jeder zweite erhält keine Medikamente und andere werden schlicht falsch versorgt. "Entschieden zu häufig" werden Psychopharmaka, insbesondere aus der Gruppe der Neuroleptika, verordnet, wobei jedoch mit deren Einnahme ein höheres Risiko eines schnelleren kognitiven Abbaus verbunden sei.

Solange Demenz nur als Pflegeproblem betrachtet werde, würden die Chancen, die eine frühzeitliche ärztliche Diagnostik und Behandlung böten, nicht genutzt, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP), Professor Hans Gutzmann (Quelle: Ärzte Zeitung online v. 13.03.08).

Ein für sich genommen höchst dramatisches Ergebnis einer (weiteren!) Studie, die im Kern belegt, dass nach wie vor beachtliche Wissensdefizite bei der Pharmakotherapie eines multimorbiden Alterspatienten zu beklagen sind und so insbesondere auch ein Beitrag dazu geleistet wird, dass die kognitiven Leistungen des Alterspatienten durch eine nicht angezeigte oder angemessene Therapie neben dem Krankheitsbild der Demenz noch zusätzlich beeinträchtigt werden. Ist es da vermessen oder ungehörig, von einer ärztlich verordneten Intoxikationspsychose zu sprechen? Ich meine nein!

Lutz Barth (13.03.08)


Pflegereform im Bundestagsausschuss verabschiedet
Demenzkranke bekommen bessere Betreuung

Quelle: >>> Ärztliche Praxis (12.03.08) <<<


Zerebrale metabolische Rate für Glukose gibt Auskunft
PET klassifiziert Demenzen genau

„Im PET lassen sich verschiedene Demenz-Formen offenbar genauer differenzieren als mit den «klassischen» Diagnosemöglichkeiten. Für eine aktuelle Studie zogen Forscher die zerebrale metabolische Rate für Glukose heran.“ »»»

Quelle: >>> Ärztliche Praxis (10.03.08) <<<


Außerordentliche Kündigung wegen menschenverachtender Äußerungen

Menschenunwürdiges, beleidigendes und gewalttätiges Verhalten gegenüber pflegebedürftigen und hilflosen Heimbewohnern ist leider keine Seltenheit »»»

Eine kurze Stellungnahme v. L. Barth (03.03.08) zu P. Jacobs, Praxistipp in Die Schwester/Der Pfleger 03/2008 zur Entscheidung des LAG München v. 08.08.07

Quelle: IQB – Internetportal >>> mehr dazu <<< (pdf.)


Ginkgo biloba bei Alzheimer Demenz: Verfügbare Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse


Ob Patienten mit Alzheimer-Demenz von Medikamenten profitieren, die Ginkgo-biloba-Extrakt enthalten, bleibt eine ungeklärte Frage. Derzeit verfügbare Studien liefern widersprüchliche Ergebnisse. Zu dieser vorläufigen Schlussfolgerung kommt der >>> Vorbericht 2.0 des IQWiG <<< .

Mit seiner Veröffentlichung am 29. Februar 2008 beginnt eine Frist von vier Wochen, in der interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen abgeben können.

Quelle: IQWiG (29.02.08) >>> Zur Mitteilung <<<


Für Demenzkranke soll es mehr Geld geben

Der Weg für die Pflegereform ist frei. Die Spitzen von Union und SPD haben eine sich auf einen Kompromiss über die Einrichtung von zentralen Anlaufstellen für Pflegebedürftige und Angehörige geeinigt.

Quelle: >>> Ärztliche Praxis v. 27.02.08 <<<


Krankentransport eines Dementen und Notwendigkeit einer Begleitperson – Wer trägt die Kosten für den Krankentransport?

Was ist passiert?

Aus dem Sachverhalt: „Streitig ist, wer die anlässlich des Krankentransportes von der W. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie W. in das Arbeiterwohlfahrt-Seniorenheim in M. am 13.05.2002 entstandenen Fahrkosten zu tragen hat.

>>> mehr dazu <<<


Neue britische Ethik-Richtlinien stark umstritten – soll künftig auch die Krankenschwester über die künstliche Lebenserhaltung entscheiden?

Einer Mitteilung in der Ärzte Zeitung v. 21.02.08 zufolge möchte der britische Ärztebund (British Medical Association, BMA) es künftig außer Haus- und Fachärzten auch "besonders gut ausgebildeten Krankenschwestern und -pflegern" erlauben, zu entscheiden, ob ein unheilbar kranker Patient künstlich am Leben gehalten werden soll oder nicht.

Bislang haben allein Ärzte dieses Recht und britische Patientenverbände kritisieren die neuen Richtlinien als "unverantwortlich".

"Diese Empfehlungen sind deshalb schlecht, weil sie es Ärzten und Krankenpflegepersonal künftig deutlich erleichtern werden, alte und schwerkranke Patienten nicht länger am Leben zu halten. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, da die schwächsten Patienten darunter leiden werden", so eine Sprecherin der Patient Association (PA) in London.

Das Londoner Gesundheitsministerium selbst hat darauf hingewiesen, dass es Sache der ärztlichen Selbstverwaltung sei, entsprechende Regelungen zu finden.

Quelle: Ärzte Zeitung (21.02.08)


Älterer Patient klagt über Kopfschmerzen - An welchen Ursachen Sie denken müssen

v. V.M. Reinisch, P. Sostak, A. Straube,

in >>> MMW Fortsch. Med. Nr. 6 / 2008, S. 42 ff. <<< (pdf.)


Neu Grenzen der neopaternalistischen Medizinethik?

oder

„Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“ – Warum soll ich jetzt (nicht!) sterben (dürfen)?

Beiträge über die Ethik, das Sterben und das Selbstbestimmungsrecht.

Lutz Barth (2008) >>> zum Download im pdf. – Format <<<


Ein Kommedium zur Sterbehilfe - Debatte (Kostenloser Download)

„Sterbehilfe - In dubio pro libertate - Kommt der Tod auf „ethisch leisen Sohlen“ daher oder öffnen wir ihm die Türen?“

Ein Kompendium rund um den ethischen und rechtlichen Diskurs der Sterbehilfe-Problematik v. L. Barth (Dezember 2007)

Hier können Sie das Buch mit seinen Einzelbeiträgen downloaden (pdf.) >>> download <<<

 


Aktuelles &. Lesenswertes - Literaturauswertung

 

Neu Wider den therapeutischen Nihilismus - Wirksame Therapiestrategien bei Demenz

v. A. Fellgiebel, J. Peters und I. Schermuly

„Der Durchbruch zur kausalen Behandlung von Demenzerkrankungen steht noch bevor. Unsere gegenwärtigen Therapieoptionen sind sicherlich nur ein erster Schritt, aber zu einem therapeutischen Nihilismus besteht – auch in Zeiten knapper Budgets – kein Anlass. Diese Übersicht fasst die gegenwärtig verfügbaren medikamentösen und nicht medikamentösen Therapieoptionen bei Demenz bewertend zusammen und gibt einen kurzen Überblick über die in Entwicklung befindlichen neuen Substanzen zur Behandlung der Alzheimererkrankung“ »»»

Quelle: DNP Heft 01/2007, S. 45 ff. >>> zum vollständigen  Artikel <<< (pdf.)

 

 

Schavan: "Weg für Deutsches Demenzzentrum ist frei"

Forschung soll in neuem Helmholtz-Zentrum gebündelt werden.

"Immer mehr Menschen erkranken an Demenzen. Um ihnen zu helfen, brauchen wir Erfolge in der Forschung. Dazu führen wir die besten Wissenschaftler und Ärzte unter einem Dach zusammen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin. Sie kündigte die Gründung des "Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen" an. Es soll als ein neues Zentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft entstehen. "Damit stellen wir uns der großen gesellschaftspolitischen Herausforderung angesichts der steigenden Lebenserwartung und der demographischen Entwicklung der Bevölkerung", betonte Schavan.

Quelle: BMBF 29.01.2008 [Pressemitteilung 013/2008] >>> zur vollständigen Mitteilung <<< (html)

 

 

LSG Baden-Württ.: Überwachung künstlicher Beatmung gehört zum Bereich der Behandlungspflege

Nach Auffassung des LSG Baden-Württemberg sind das Absaugen und ein Wechsel der Trachealkanüle bei Verlegung eines ab dem zweiten Halswirbel abwärts gelähmten Patienten, der künstlich beatmet werden muss, nicht der Grundpflege zuzuordnen.

Maßnahmen der Krisenintervention und damit die Sicherstellung und Überwachung der Beatmungsfunktion gehören zur Behandlungspflege, so dass jederzeit notfallmäßig eingegriffen werden kann.

Quelle: Sozialgerichtsbarkeit.de >>> Zur Entscheidung im Volltext <<< (html)

 

 

Stürze bei Senioren an den meisten Knochenbrüchen schuld
Frakturprophylaxe: Sturzrisiko kommt zu kurz

Quelle: Ärztliche Praxis (22.01.08) >>> mehr dazu <<<

 

 

Der Sendechip im Schuh eines Demenzpatienten!?

Was war passiert? >>> mehr dazu <<<

 

 

Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

Menschen können in verschiedenen Lebenslagen hilfe- und pflegebedürftig sein und die "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" tritt den Versuch an, zu beschreiben, welche Rechte diese Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland haben und informiert darüber, wie der Hilfe- und Pflegeprozess konkret gestaltet werden kann.

 Quelle: BMG >>> mehr dazu <<<

 

 

Offene Strukturen von Pflegeheimen stiften Verwirrung
Konservative Architektur hilft Demenzpatienten

„Die Architektur moderner Pflegeheime ist zumeist offen, in kleineren Gebäudestrukturen und Innenhöfen gehalten. Für die Orientierung von Demenzpatienten ist dies jedoch eher von Nachteil, fanden Wissenschaftler der TU Dresden in einer aktuellen Studie heraus. Gerade, lange Flure mit wenigen Richtungswechseln seien leichter zu erinnern.“ »»»

Quelle: Ärztliche Praxis (17.01.08) >>> zum Artikel <<<

 

 

Diagnose bei Alzheimer – Hausärztliche Testverfahren

Quelle: Alzheimer Forschung Initiative e.V. (11.01.08) >>> mehr dazu <<< (html)

 

 

Dialogzentrum Demenz – Universität Witten/Herdecke

Am 30. Januar 2008 gibt das Dialogzentrum, das zur Landesinitiative Demenz Service NRW gehört, Einblicke in die aktuelle Tätigkeit.

Öffentliche Tagung des Dialogzentrums Demenz mit Präsentation der Ergebnisse der Befragung unterschiedlicher Einrichtungstypen zum Wissensbedarf und Wissensstand in der Versorgung von Menschen mit Demenz. Programm und kostenlose Anmeldemöglichkeit (begrenzte Teilnehmerzahl - ca. 160).

Mehr Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des DZD >>> http://www.dialogzentrum-demenz.de

 

 

Parkinson heißt mehr als motorische Defizite

Wenn die Begleitsymptome das Bild beherrschen

Quelle: v. Jörg B. Schulz, Göttingen  >>> DNP 12/2007, S. 43 ff. <<< (pdf.)

 

 

Welche antidepressive Therapie für Epilepsiepatienten?
Anfallspatienten - auch komorbide Depression behandeln

„Welche Medikamente darf ich verordnen, wenn mein Epilepsiepatient auch eine Depression entwickelt? Denn einige Antidepressiva stehen in dem Ruf, prokonvulsiv wirksam zu sein. Dr. Thomas Mayer, Chefarzt am Sächsischen Epilepsiezentrum Radeberg, gibt Entwarnung, rät aber bei der Umstellung auf generische Antiepileptika zur Vorsicht“.

Quelle: v. Thomas Mayer >>> DNP 12/2007 (ZNS-Sprechstunde) , S. 20 <<< (pdf.)

 

 

Info - Aktuelle Umfrage bei Vincentz.net – Kontrollen in Pflegeheimen

Die Umfrage bei Vincentz.net nimmt ein Problem auf, dass seit Jahren bekannt ist. Im Kern geht es um die defizitären Pflegezustände in manchen stationären Pflegeeinrichtungen, wie nicht zuletzt auch der 2. Bericht des MDK belegt hat.

„Um Missstände in Pflegeheimen in den Griff zu kriegen, sieht die Pflegereform Kontrollen im dreijährigen Turnus vor. Für jährliche Kontrollen und strengere Kontroll-Standards sprechen sich hingegen führende SPD-Sozialpolitiker aus. Wie stehen Sie dazu?“

So haben bereits 102 VINCENTZ.NET Besucher (Stand: 04.01.08 – 7.30 Uhr) entschieden:    

  • Strikte engmaschige Kontrollen sind notwendig; dies sollte sich in der Pflegereform widerspiegeln (33.33 %)

  • Die Forderungen sind überzogen, die bisherigen Vorgaben in der Pflegereform sind ausreichend (66.67 %)

 Auch Sie können Ihr Votum bei Vinventz.net unter www.vincentz.net abgeben.

 

 

Patientenverfügungen auch für die Altenpflege?

„Die Altenpflege wird immer stärker zu einer Schwerst- und Sterbendenpflege mit dem Schwerpunkt Gerontopsychiatrie. Dies stellt sowohl die Ausbildung als auch die Tätigkeit der Altenpflegenden vor neue Herausforderungen. Zudem wirft es eine wichtige Frage auf: Gelten Patientenverfügungen nur im Akutfall oder ebenso bei einer lang andauernden, im Grunde aussichtslosen Pflege schwer Leidender?“ »»»

Quelle: Ein Beitrag v. F. Haarhaus, in >>> Die Schwester / Der Pfleger Ausgabe 12/2007 <<<

 

 

Abschied mit Respekt und Würde

Die letzte Lebensphase Demenzkranker ist schwer einzugrenzen. Wann beginnt bei ihnen das Sterben? Der Verlauf ist meist schleichend und beträgt nach der Diagnosestellung durchschnittlich sieben bis neun Jahre. Aber es gibt auch große individuelle Abweichungen – ein Demenzkranker kann auch bis zu 20 Jahre gepflegt werden.

v. Michael Freitag,  in Eppendorfer 3/2007

Quelle: Psychiatrienetz >>>  http://www.psychiatrie.de/pflege/article/abschied.html

 

 

Pflegerecht, Ethik und Grundrechtsschutz neu denken – wider einer paternalistischen Geistesströmung!

Nach Jahren endloser Debatten ist es an der Zeit, sich deutlich in den pflegerechtlichen und speziell in den psychiatrierechtlichen Diskursen zu positionieren. Dies gilt um so mehr, als dass nach der Überwindung des "alten" medizinischen Paternalismus gegenwärtig ein "neuer" medizinethischer Paternalismus "virusartig" um sich greift und die Pflegenden hiervon nicht ausgenommen zu sein scheinen.

Quelle: IQB – PM (openPR) >>> mehr dazu <<<

 

 

Studie findet keinen Zusammenhang zur Alzheimer-Demenz
Moderate Bewegung senkt Risiko einer vaskulären Demenz

Es muss kein Hochleistungssport sein: Schon moderate körperliche Aktivität wie Treppensteigen oder Gartenarbeit kann das Risiko einer vaskulären Demenz signifikant senken.“ »»»

Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu <<<



 

Dekubitus – ein vom Demenzpatienten zu tragendes (unvermeidbares) Risiko?

Was war passiert?

„Der Gesundheitszustand einer neunzigjährigen Frau war wesentlich gekennzeichnet durch eine(n)

  • zerebro-vaskuläre Insuffizienz mit seniler Demenz und wechselnder neurologisch-psychischer Symptomatik, schwankend zwischen zeitweiser Kooperationsfähigkeit und schwerer Verwirrtheit mit vollständiger Kooperationsunfähigkeit,
  • insulinpflichtigen Diabetes mellitus,
  • kompensierte chronische Niereninsuffizienz.

In einem Zustand hochgradiger Verwirrung und wechselnder Bewusstseinsstörungen wurde die Patientin in einer Klinik für Innere Medizin stationär aufgenommen und wegen der Hirndurchblutungsstörung spezifisch behandelt. Der neurologisch-psychische Befund bildete sich im Laufe der Behandlung weitgehend zurück, so dass die Patientin nach drei Wochen wieder in die häusliche Pflege entlassen werden konnte.
Im Rahmen der stationären Behandlung traten Dekubitalulzera am Gesäß und an beiden Fersen auf, die im Laufe des stationären Aufenthaltes nicht abheilten. Die Angehörigen sahen die Ursache für die Druckgeschwüre in ärztlichen und pflegerischen Versäumnissen.“ »»»

Quelle: nä 12/2007 aus der Serie: von fall zu fall - Aus der Sammlung der Norddeutschen Schlichtungsstelle. Diesmal: Unterlassene Dekubitusprophylaxe – Fehler, aber kein Haftungsanspruch v. Prof. Dr. med. Heinrich Vinz >>> zum vollständigen Text >>> http://www.haeverlag.de/nae/n_beitrag.php?id=1941

Kurze Anmerkung (L. Barth):

Erst vor kurzem hat sich Sträßner in seinem zweiteiligen Beitrag der Dekubitus-Problematik aus rechtlicher Sicht angenommen, Der Dekubitus im Lichte der jüngeren Rechtsprechung, Teil 1 in PflR 10/2007, S. 461 und Teil 2 in PflR 11/2007, S. 514 ff. Heinz R. Sträßner geht u.a. der Frage nach, ob die gelegentlich von der Rechtsprechung aufgestellten These, dass das Auftreten von Dekubitalgeschwüren immer vermeidbar sei, haltbar ist.
Der vorliegende Fall aus der Sammlung der Norddeutschen Schlichtungsstelle scheint als Beleg dafür zu werten sein, dass dies wohl nicht angenommen werden kann.


 

Geriatrische Versorgung in Bayern – ein Modell der Zukunft!

Die ambulante geriatrische Versorgung in Bayern wird durch neues Fortbildungsangebot verbessert - Berufsbegleitende Fortbildung für niedergelassene Ärzte

"Das neue Fortbildungskonzept für niedergelassene Ärzte in Bayern ist ein wichtiger Baustein, um die geriatrische Versorgung der älteren Bevölkerung zu verbessern. Niedergelassene Ärzte können damit berufsbegleitend eine geriatrische Qualifikation erwerben. Diese ist besonders für Ärzte geeignet, die in Altenpflegeheimen und in der häuslichen Altenversorgung tätig sind." Mit diesen Worten erläuterte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens in München das Fortbildungskonzept "Geriatrie in der ambulanten Versorgung", das heute in der 9. Sitzung des Expertenkreises Geriatrie vorgestellt wurde. "Geriatrisch fortgebildete Ärzte können viel dazu beitragen, die Lebensqualität hochbetagter Menschen zu verbessern und ihnen ein möglichst langes, eigenständiges und selbstbestimmtes Leben in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen", betonte Stewens.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (05.12.07) >>> http://www.stmas.bayern.de/cgi-bin/pm.pl?PM=0712-628.htm

 

 

Sterben wir unseren „eigenen Tod“ oder brauchen wir hierzu ein Faltblatt der Ärzteschaft, der Theologen und anderen Ethikern?

In dem aktuellen Wertediskurs über den Grund und die Grenzen unserer Patientenverfügung ringen wir alle um eine Orientierung.

Es geht hierbei um fundamentale Entscheidungen und neben den Parteien fühlen sich insbesondere auch Verbände und Körperschaften des öffentlichen Rechts dazu berufen, uns an ihrer Sichtweise teilhaben zu lassen.

Nicht immer können wir uns mit den „Lehren“ identifizieren und es wächst die Sorge, dass unser aller „Sterben“ instrumentalisiert wird.

Das hier präsentierte und zum kostenlosen Download angebotene Buch mit dem Titel

„Sterbehilfe - In dubio pro libertate - Kommt der Tod auf „ethisch leisen Sohlen“ daher oder öffnen wir ihm die Türen?“

soll in erster Linie mit seinen Einzelbeiträgen dazu anregen, dass Sie, verehrte Damen und Herren, sich dem kritischen Dialog gleichsam aus Ihrer Innenperspektive heraus stellen, ohne dass Sie zwingend einen Gesprächspartner benötigen. 

Der Haupttitel des Kompendiums in dubio pro libertate ist deshalb gewählt, weil ich Sorge habe, dass wir in unserer säkularisierten Gesellschaft Gefahr laufen, in einem höchst individuellen Freiheitsbereich, namentlich unserer Selbstbestimmung, instrumentalisiert zu werden.

Die Idee, meine einzelnen Beiträge zusammenfassend in einem Buch vorzustellen, ist einer intensiven Diskussion mit Kollegen und Freunden geschuldet, die in weiten Teilen eine andere Rechtsauffassung und Lebensphilosophie vertreten.

Es handelt sich hierbei um Grenzbereiche, in denen nahezu jede Position vertretbar erscheint und deshalb möchte ich sie durch ihr Lesestudium einladen, an meinem individuellen Wertediskurs teilzuhaben und ihn kritisch zu reflektieren.

Hingegen ist nicht beabsichtigt, Sie von meiner Position zu „überzeugen“: allein Sie tragen für sich selber die hohe Verantwortung bei einer entsprechenden Wahrnehmung Ihres Selbstbestimmungsrechts.

Die persönliche Last zur individuellen Entscheidung hierbei wird Ihnen nicht von den Mediziner, Juristen und etwa der Theologen abgenommen. 

Zum Download des Buches auf den Seiten des IQB im pdf. Format >>> download <<<

Ihr Lutz Barth

Bremerhaven, 20. Dezember 2007

 

 

 

Pflegende machen sich über demenzkranken Bewohner lustig

Ein demenzkranker Bewohner muss sich nackt im Zimmer stehend von zwei Pflegekräften versorgen lassen, die sich dabei auch noch über ihn lustig machen.

Was ist passiert?                                

Zwei Pflegekräfte versorgen einen demenzkranken Bewohner nackt mitten im Zimmer stehend. Dabei machen sie primitive Bemerkungen über seine Geschlechtsteile und lachen über ihn.

Quelle: KDA – Aus kritischen Ereignissen lernen – Online-Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege >>> zum Bericht und weiterführend zu den bisher eingestellten Kommentaren <<<

 

 

Psychotherapie hilft auch alten Menschen: Kampf gegen Vorurteile und Rationierung

v. Rolf Hirsch, in >>> DNP – DGPPN-Sonderheft 2007, S. 26 ff. (pdf.) <<<

 

 

Ab fünf Medikamenten wird es gefährlich! Arzneimittelinteraktionen im Alter

v. S. Baum, in >>> DNP – DGPPN-Sonderheft 2007, S. 19 ff. (pdf.) <<<

 

 

Differenzialdiagnostik der Demenzsyndrome - Diagnosestrategien für die Praxis

v. J. Peters / A. Fellgiebel, in >>> DNP – DGPPN-Sonderheft 2007, S. 15 ff. (pdf.) <<<

 

 

Leuchtturmprojekt Demenz – Vorbilder fördern für die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung

Die Verbesserung der Versorgung demenziell erkrankter Menschen ist das Ziel des „Leuchtturmprojektes Demenz“. Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 1. Dezember mit einer Bekanntmachung im Bundesanzeiger Forschungs- und Versorgungeinrichtungen aufgefordert, Anträge für Foschungs- und Modellvorhaben einzureichen. Die zu fördernden Vorhaben sollen eine Vorbildfunktion für die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung demenzkranker Menschen haben. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert diese Vorhaben mit Zuwendungen von insgesamt rund 13 Mio. Euro (2008: 4,5 Mio. Euro, 2009: 8,5 Mio Euro).

Quelle: BGM (05.12.07) >>> zum Volltext der Pressemitteilung <<<

 

 

Betreuerin darf Versorgung mit PEG-Sonde ohne erkennbaren Willen des an Demenz Erkrankten nicht beenden

Ein Betreuer ist verpflichtet, den an Demenz Erkrankten durch eine PEG-Sonde versorgen zu lassen, solange dies medizinisch indiziert und zur Sicherstellung einer lebenserhaltenden Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erforderlich ist, so das AG Siegen (Az. 33 XVII B 710)  in einem aktuellen Beschluss v. 29.09.07.

Was war passiert?

Am 25.05.2007 benachrichtigte die Heimleiterin des Seniorenwohnparks L5-L6, Frau Q2, das Gericht davon, dass die Betroffene nicht mehr esse und trinke. Sie berichtete, der Hausarzt, Herr N2, Kreuztal, halte die Anlage einer PEG-Sonde für erforderlich. Bei einer PEG-Sonde handelt es sich um eine Magensonde, welche durch die Bauchdecke gelegt wird. Eine solche Maßnahme werde von der Bevollmächtigten und der Betreuerin unter Berufung auf die Erklärung der Betroffenen aus dem Jahr 1995 abgelehnt. Rücksprache des Gerichts mit der Bevollmächtigten ergab, dass sie der Betroffenen in Übereinstimmung mit ihrer Erklärung aus dem Jahr 1995 die Qual einer PEG-Sonde ersparen wolle. Die Betreuerin lehne die Anlage einer PEG-Sonde  ebenfalls ab. Der Pflegedienstleiter des Heims gab gegenüber dem Gericht an, der Arzt halte die Anlage einer PEG-Sonde für notwendig. Die Betroffene trockne sonst kurzfristig aus, gerade aufgrund der aktuell drückenden Wetterlage. Die Betreuerin habe ihre Zustimmung zur PEG-Anlage verweigert.

Quelle: Justiz NRW >>> Zur Entscheidung im Volltext <<<



 

In Würde gehen

In der Betreuung Schwerkranker und Sterbender hat der Hausarzt eine zentrale Rolle im Netzwerk vieler Helfer. Er kann durch eine adäquate Schmerztherapie und menschliche Empathie einem Todkranken den letzten Weg erleichtern.

„Die Anonymität moderner Großkliniken, die Angst machende Medizintechnik und das auf eine fachspezifische Behandlung reduzierte Verhältnis des Patienten zum häufig wechselnden Krankenhauspersonal, erwecken vor allem bei Schwerstkranken in ihrer letzten Lebensphase Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühle. Viele Menschen möchten deshalb ihr Leben in vertrauter Umgebung zu Hause unter Betreuung ihres Hausarztes beenden.“

Quelle: >>> Der Hausarzt Heft 17/2007, S. 65-66 <<< (pdf.)


 

 

Aggressionen von psychisch Kranken

Pflegepersonal ist im Umgang mit psychisch Kranken mit ausgeprägtem Aggressionspotential, Suchtverhalten und Persönlichkeitsstörungen überfordert.

Was ist passiert?

Eine noch etwas jüngere Bewohnerin neigt zu ausgeprägten Aggressionen.
Ohne ersichtlichem Grund schmeißt sie die Zimmereinrichtung durch die Gegend oder aus dem Fenster. Trotz einer Krankenhauseinweisung eines Arztes wurde sie von Krankentransport nicht mitgenommen.

Im Wohnbereich leben ausschließlich psychisch kranke Menschen mit ausgeprägtem Aggressionspotential, Suchtverhalten und Persönlichkeitsstörungen. Die auffälligsten dürfen kaum noch den Wohnbereich verlassen.

Ein Konzept zum Umgang mit diesen Bewohnern gibt es nicht. Weiterbildungswünsche der Mitarbeiter wurden abgelehnt.

Quelle: KDA – Online Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege – Aus kritischen Ereignissen lernen >>> https://www.kritische-ereignisse.de/index.php?id=26&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1110

 

 

Für eine bessere psychotherapeutische Versorgung älterer Menschen

Die PTK Bayern setzt sich für den Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung von älteren Menschen mit psychischen Störungen ein.

Quelle: PTK Bayern (06.12.07) >>> zur Mitteilung im Volltext <<<

 

 

Ethische Probleme bei der künstlichen Ernährung älterer Menschen - "Ageism" bedingt Vorurteile gegenüber Älteren und Alterungsprozess

Rita Wilp, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V.

Quelle: idw-online (03.12.2007) >>> mehr dazu <<<

 

 

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