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Der demografische Wandel und damit der Bedeutungszuwachs der Gerontopsychiatrie stellt uns auch im Recht vor gänzlich neue Herausforderungen. Das Recht des dementiell erkrankten Bürgers dürfte zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, geht es doch im Kern um Fragen der Sicherheit, der gebotenen Therapie und der Absicherung der Grundrechte des multimorbiden Alterspatienten.

Das Gerontopsychiatrierecht widmet sich speziell diesen Fragen rund um den Alterspatienten, der sowohl ambulant als auch stationär geriatrisch betreut wird.


Unser Ziel

Wir möchten mit unseren speziellen Internetangebot einen Beitrag dazu leisten, dass die rechtlichen Fragen - aber auch vornehmlich Probleme - eine zeitgemäße und an den Bedürfnissen der multimorbiden Demenzpatienten ausgerichtete praxisorientierte Lösung erfahren.

Zugleich muss aber auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass nicht selten prominente Pflegerechtler selbst einen Beitrag dazu leisten, dass in der Praxis erhebliche Rechtsunsicherheiten zu beklagen sind: "Wir stehen ohnehin mit einem Bein im Gefängnis" und dieses Selbstbekenntnis der pflegenden Mitarbeiter bedarf eigentlich keiner Kommentierung, kommt doch in ihm ein stückweit die Resignation zum Ausdruck.

Andererseits ist mir als verantwortlicher Webmaster stets ein Zitat von Prof. Wagner in Erinnerung, dass mich nach wie vor beschäftigt:

„Wer alte Menschen erlebt hat, deren Persönlichkeit bei nicht zu verantwortender Dauergabe von Psychopharmaka hinter der `chemischen Zwangsjacke` verschwand, der fragt sich immer wieder, wo das Verantwortungsbewusstsein derer geblieben ist, die mit solchen Dauerrezepturen alte Menschen bis zur Intoxikation und eventuell bis zum Tod chemisch misshandeln“

Quelle: H.- J. Wagner, Interdisziplinäre Probleme und Aufgaben, in Dt.Ärztebl 1999; 96: A-3032-3034 (Heft 47)

Neben den gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern spielen offensichtlich klassische Intoxikationspsychosen eine nicht ganz unerhebliche Rolle und wir scheuen uns nicht, dieser Frage kritisch nachzugehen.

Insgesamt verfolgen wir einen interdisziplinären Ansatz und hoffen, dass wir mit dieser Präsenz zum weiteren Nachdenken anregen werden, wenn es darum geht, sich in unseren säkularisierten Gesellschaft für die multimorbiden und zumeist gerontopsychiatrisch erkrankten Mitbürger in ihrer Rolle als Patienten positionieren zu müssen.


Unsere Idee...

Neben dem Internetportal rund um das Medizin-, Pflege - und Psychiatrierecht - IQB - haben wir uns dazu entschlossen, den Rechtsfragen und den damit verbundenen interdisziplinären Fragestellungen der Gerontopsychiatrie auf einer gesonderten Internetpräsenz nachzugehen. Die zu erwartende Fülle des Stoffes, aber auch das Bemühen der Initiatoren um die Etablierung eines Spezialrechtsgebiets lässt dies geboten erscheinen.

Dies ist unseres Erachtens insofern sinnvoll, weil zunehmend in der Fachöffentlichkeit aber auch der Jurisprudenz einschließlich der Fachgerichtsbarkeit die Rechtsfragen rund um den Demenzpatienten einen immer breiteren Raum einnehmen werden.

Wir selbst werden dafür Sorge tragen, dass der Alterspatient nicht in "Vergessenheit" gerät! Wir werden zwar keine "Sterne für Pflegeheime" vergeben, wohl aber in kritischer Distanz speziell den Weg in der Altenpflege begleiten, ohne hierbei den Umstand zu vernachlässigen, dass besonders die Pflegekräfte, die die psychisch und psychiatrisch erkrankten Bewohner betreuen, besonderen Belastungen ausgesetzt sind, so dass diese nicht selten selbst "Opfer der Gewalt" werden.

Größten Wert werden wir hierbei auf ein Risikomanagementsystem legen, wo die Ressource "Recht" einen Beitrag zum präventiven Qualitätsmanagement leisten wird, ohne dass dadurch etwa interne Qualitätssicherungssysteme obsolet werden. In diesem Sinne gilt es auch, einen Beitrag zur Entmythologisierung von der "Würde des Menschen" zu leisten, denn nicht jedes kritische Ereignis im Umgang mit den gerontopsychiatrisch veränderten und erkrankten Bewohnern stellt sich als ein Verstoß eben gegen die Würde des Alterspatienten dar. Zwar ist es gegenwärtig außerordentlich populär, mit dem Argument von der "Würde" in der Sache die Diskussion um die "Freiheit zur Krankheit" für sich entscheiden zu wollen, wenngleich sich oftmals zeigt, dass der Verweis auf die  metajuristische Kategorie von der "Würde" nicht geeignet ist, sich einer stringenten Argumentation zu entziehen.

"Wer die Ethik nicht fühlen will", muss eben nicht "das Recht fühlen", es sei denn, die ethischen Sollensmaßstäbe haben Eingang in eine konkrete Rechtsnorm gefunden.

Und genau an diesem Punkt möchten wir denn auch ansetzen und einen Beitrag zur Diskussion leisten.

 


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Stand: 28-Nov-12